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EK VOM 17.01.2005 |
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„Thema Teilhauptschule Walting ist gestorben" Bürgermeister zieht beim Neujahrsempfang Bilanz, dankt Ehrenamtlichen und würdigt besondere Verdienste
Walting (shb) Die im öffentlichen Leben, in Kirche, Vereinen und Verbänden, im Sport und für die Gemeinde engagierten Ehrenamtlichen standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Walting. Bürgermeister Hans Mayer sah in seiner Ansprache den tiefgreifenden Pessimismus derzeit als das größte Problem in unserem Land. Die Gemeinden könnten sich der allgemeinen Entwicklung nicht entziehen, auch sie kämpften mit stagnierenden Einnahmen und steigenden Ausgaben. Das Geschaffene in bestem Zustand zu halten, die Verschuldung abzubauen und damit Spielraum für spätere Investitionen zu haben, sind für Bürgermeister Hans Mayer die wichtigsten Ziele in den kommenden Jahren.
Baugebiet Osterberg Ein Thema, das den Gemeinderat noch eine Zeitlang intensiv beschäftigen wird, ist das Baugebiet Am Osterberg in Pfünz. Zur Zeit ermittelt ein Ingenieurbüro die Kosten für die Erschließung, um Zahlen für die Grundstückskalkulation zu haben. Die Teilhauptschule Walting sei für ihn bereits gestorben, geht Bürgermeister Mayer noch auf ein in den letzten Wochen und Monaten heiß diskutiertes Thema ein. Denn im kommenden Schuljahr würde die 5. und 6. Klasse der Hauptschule Schottenau zugeordnet werden. Die Geburtenzahlen ließen aus seiner Sicht der letzten Jahre ließen keine andere Entscheidung zu. Allein schon aus Kostengründen möchte er die 5. und 6. Klasse im Schulverband der Schottenau untergebracht wissen, denn durch Gastschulbeiträge und Beförderungskosten für die Schule Am Graben würden deutliche Mehrkosten pro Schüler aufzubringen sein. Er äußerte die Hoffnung, daß die Außenstelle von St. Vinzenz erhalten bliebe und so eine sinnvolle Nutzung der Räumlichkeiten in Walting weiter möglich sei. Im Jahre 2004 hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, mit den Gemeinden Denkendorf, Kinding, Kipfenberg und Titting interkommunal zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, die Potenziale des ländlichen Raumes der Gemeinden besser zu nutzen (wir berichteten). In einem ersten Schritt solle ein Landschaftsarchitekturbüro beauftragt werden, um mit den Bürgern ein „integriertes ländliches Entwicklungskonzept" zu erarbeiten. Bürgermeister Mayer bat jetzt schon um Mitarbeit. Rektorin Reinhild Uchronski griff das Thema Teilhauptschule dankend auf und stellte die Frage: Warum nicht alles so lassen, wie es ist? Der einzige Nutznießer der Umsprengelung wäre die Staatsregierung, denn sie könnte (Lehrer-)Stellen sparen, auf der anderen Seite hätten die Mehrkosten die Kommunen zu tragen. Pfarrer Josef Bierschneider sprach in Anlehnung an die Flutkatastrophe in Südostasien von einer zweiten Welle, einer Welle der Hilfsbereitschaft und Spendenbereitschaft. Rückblickend habe das Jahr 2004 auch viele schöne und positive Erfahrungen in den Dörfern gebracht, und dafür seien die Ehrenamtlichen maßgeblich mit verantwortlich, so der Bürgermeister vor der Ehrung für sportliche Leistungen, herausragende Ergebnisse in der Ausbildung sowie ehrenamtliche Verdienste. Als Zweitbester und bayernweit immer noch als Viertbester schloss Stefan Grillmeier bei der Bereitschaftspolizei Eichstätt seine Ausbildung ab. Dafür gab es die Bronzene Ehrennadel der Gemeinde. Mit der höchsten Auszeichnung, der Goldenen Ehrennadel, wurden geehrt Irmgard Geyer (25 Jahre Mitglied des Vorstandes des KDFB) und Maria Frauenknecht (25 Jahre Schriftführerin des KDFB und seit dem 17. Lebensjahr Organistin). Die Silberne Nadel wurde verliehen an Nikolaus Milaev (Judo), Willibald Reindl (FFW Rapperszell), Georg Held sen. (FFW Gungolding), Rupert Müller (Altmühltaler Gungolding), Hans Hiemer (Kgl.Priv. FSG 1736 Pfalzpaint) und Josef Schmidt (Trachtenverein D'Waldbauern). Die Auszeichnung mit der Bronzenen Nadel erhielten Franz Frey, Anselm Pickel, Simon Bauer, Benedikt Wenzl, Thomas Hiemer (alle SV Waldhorn), Josef Guba, Karl-Albrecht Welser, Johann Loris, Hans-Peter Kraus, Johann Schmidt (alle Hubertus Pfünz) und Ernst Rößler (Trachtenverein D'Waldbauern). Ersatzweise eine Ehrengabe, da bereits Ehrennadel-Träger, wurde überreicht an Raphael Miehling, Lucia Bruckner (beide SV Waldhorn), Karl Riedlmeier (KAB), Georg Glaßner, Christian Glaßner, Josef Herzner, Dietrich Blatz, Günter Czabanski (alle Altmühltaler Gungolding). Die musikalische Umrahmung übernahm einmal mehr das „Altmühlblechtett".
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EK vom 11.01.2005 | EK vom 19.01.2005
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