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EK VOM 29.06.2005 |
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Neue Hütte für Pfadfinder auf dem Pfünzer Osterberg An mehreren Wochenenden Schwerstarbeit geleistet / Einfach und zweckdienlich
Pfünz (ztt) Fast unscheinbar am Waldrand steht die neue Selbstversorgerhütte der Pfadfinder. Am Sonntag wurde das Gebäude auf dem Osterberg bei Pfünz offiziell eingeweiht und gesegnet. In knapp zehn Monaten Bauzeit entstand die neue Bleibe für die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Die Planungen fanden in enger Absprache mit dem Diözesanbauamt statt. Gut 200 000 Euro kostete die Hütte in Ständerbauweise, ein Großteil davon wurde durch Eigenleistungen gedeckt. An mehreren Wochenenden leisteten rund 100 Pfadfinder Schwerstarbeit, halfen beim Streichen der Wände, verlegten Fußböden und bauten die Etagenbetten auf. Gut 1000 Arbeitsstunden kamen so zusammen. Diözesanbaudirektor Karl Frey lobte das Engagement der Freiwilligen und sprach von einem „einfachen Bau, der aber deshalb nicht schlecht sein muss". Einfach und zweckdienlich zeigte sich dann auch die Pfadfinderhütte am Tag der offenen Tür. Vier Schlafräume mit Etagenbetten, ein Aufenthalts- und ein Essraum, eine Küche, Waschräume mit Duschen und ein eigenes WC und Bad für Rollstuhlfahrer bestimmen das Innere. Das helle, unbehandelte Fichtenholz wird im Laufe der Zeit noch leicht verwittern und soll sich, so Frey, der Natur noch mehr angleichen. Zusammen mit dem Zeltplatz und den außenliegenden Waschräumen bildet der Neubau das Diözesanzentrum der DPSG. Hier finden regelmäßig Gruppenleiterschulungen und Begegnungswochenenden statt. In der Vorgängerhütte von 1961 hatten 26 Personen Platz, zuletzt übernachteten durchschnittlich gut 1000 Personen pro Jahr auf dem Osterberg. Das neue Haus hat 34 Betten, und die Aufenthaltsräume sind mit Gas beheizbar. Den kirchlichen Segen spendete Francesco Benini. Als Diözesankurat ist er Pfadfinder-Pfarrer.
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EK vom 29.06.2005
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