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EK VOM 14.07.2005
 

40-Tonnen-Schwerlaster kippt vollbeladen um
Hoher Sachschaden bei spektakulärem Unfall in Gungolding / Lkw-Fahrer zum Glück nur leicht verletzt

Gungolding (chl) Einen enorm hohen Sachschaden im fünfstelligen Eurobereich gab es gestern Nachmittag bei einem spektakulären Lkw-Unfall mitten in der Ortschaft Gungolding. Direkt neben dem markanten Turmhaus kippte kurz vor 15.30 Uhr ein 40-Tonner-Sattelschlepper, der zwei frisch aus dem Steinbruch gebrochene Juramarmorblöcke geladen hatte, um. Allein am Fahrzeug entstand dadurch ein Totalschaden von sicher 50 000 Euro. Die insgesamt etwa 25 Tonnen schwere Ladung krachte ebenso wie der Laster auf die Fahrbahn und den Gehsteig, die dadurch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das eben erst mit großem Einsatz von der Dorfgemeinschaft renovierte Turmhaus blieb nach erstem Augenschein unbeschädigt. Der Fahrer, ein 59-jähriger Gungoldinger, hat gegenüber der Polizei einen Defekt an der Luftfilterung als Unfall-Ursache angegeben. Offenbar sei ein Luftfederbalg geplatzt und habe den Laster zum Kippen gebracht. Die Polizei konnte jedoch bei einer ersten Untersuchung des Fahrzeugs keinen technischen Defekt feststellen. Um den Schwerlaster und die Marmorblöcke von der Straße zu schaffen, musste aufwändiges Bergungsgerät einer Fachfirma, darunter ein Autokran, angefordert werden. Auch das dürfte der Firma laut Einschätzung der Polizei einige Tausend Euro kosten. Die Ortsdurchfahrt blieb deshalb bis in die Abendstunden hinein gesperrt. Bürgermeister Hans Mayer, der ebenso wie viele Bewohner an der Unfallstelle zugegen war, zeigte sich ebenso wie die Firmeneigner vor Ort allerdings erleichtert darüber, dass glücklicherweise sowohl auf der Straße als auch dem Gehsteig in diesem Moment keine Menschen zugegen waren - sonst hätte der Unfall schlimm ausgehen können. So erlitt lediglich der 59-jäh-rige Fahrer leichte Verletzungen, die nach einer Erstversorgung durch den Notarzt und BRK-Sanitäter in der Klinik Eichstätt ambulant behandelt wurden. Der alarmierte Rettungshubschrauber wurde nicht gebraucht. Die Gungoldinger Feuerwehr half bei der Verkehrsregelung und bei der Reinigung der Straße.


EK vom 14.07.2005 | EK vom 15.07.2005

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