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EK VOM 14.07.2005
 

Großes Fest zum Priesterjubiläum
Pfarreien Gungolding und Schambach feierten ihren Pfarrer Josef Bierschneider

Gungolding
(mf) Mit einem Festgottesdienst, einem Stehempfang und einem Familienabend feierten die Pfarreien Gungolding und Schambach das 40-jährige Priesterjubiläum ihres Seelsorgers Pfarrer Josef Bierschneider. Die Fahnenabordnungen, die Erstkommunionkinder, die große Ministrantenschar und viele Ehrengäste und Pfarrangehörige geleiteten ihren Pfarrer zu den Klängen des Altmühl-Blechtetts zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Herzner hatte die Gäste begrüßt, vor allem die Konzelebranten Dekan Franz Baumeister und Subregens Clemens Hergenröder, der als Festprediger fungierte. Weiter begrüßte er die beiden Bürgermeister von Walting und von Kipfenberg, Hans Mayer und Rainer Richter, Dekanatsratsvorsitzenden Hans Frauenknecht aus Kipfenberg, die Schulleiter der Schulen Walting und Kipfenberg, Reinhild und Heinz Uchronski, sowie die Vorsitzenden und Abordnungen der Vereine. Den Gottesdienst gestaltete der Gungoldinger Kirchenchor unter der Leitung von Andrea Lindner mit der Missa Bucchinata von Christian Heiß. Dem Wunsch des Jubilars entsprechend wurde zudem das „Ave verum" von Mozart intoniert.

Geschenk in der Weltkugel
Nach den Gedichten der Erstkommunionkinder ehrten auch die Ministranten ihren Pfarrer. Eine besonders hübsche Idee hatte der Jugendchor: Er zog durch den Mittelgang mit einer großen Weltkugel ein und überreichte darin sein Geschenk. Gleich daran schloss sich die Gratulation des Kindergartens Arnsberg an, der seine Glückwünsche ebenfalls singend weitergab. Das Pfarrheim konnte beim anschließenden Stehempfang die Gäste kaum fassen, so dass auch im Hof eifrig gratuliert wurde. Bene Bittimayer erzählte, wie es dazu gekommen war, dass Pfarrer Bierschneider gleich nach seiner Kaplanszeit Landvolkpfarrer wurde und gab einige Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit zum Besten. Für den Pfarreienverbund gratulierte Pfarrer Wolfgang Butzer aus Kipfenberg und für die Nachbarpfarrei Walting Pfarrer Francesco Benini. Ein weiterer Höhepunkt war dann der Pfarrfamilienabend. Josef Herzner dankte hier auch der Familie Fuchs, die mit Karina Dlugosch und Andrea Herzner denn Blumenschmuck gefertigt hatten. Die Kinder aus Gungolding und Pfalzpaint, die den Rieshofener Kindergarten besuchen, eröffneten das Programm mit einem Tüchertanz und musikalischer Gratulation. Bürgermeister Hans Mayer sprach davon, dass der Gungoldinger Pfarrer mit allen Generationen gut umgehen könne. Auf ihn passe der Wahlspruch des früheren Eichstätter Bischofs Alois Brems: „Inmitten der Seinen wie einer, der dient". Diesen Satz griff auch Pfarrer Benini auf und erzählte in humorvoller Weise von seinen Erfahrungen mit dem ehemaligen „Chef. Pfarrer Bierschneider war ja in Walting als Pfarrer zuständig, als Benini dort zuerst „nur" Kaplan war. Dekanatsratsvorsitzender Hans Frauenknecht charakterisierte den Jubilar als einen „Mann der Tat". Den Dank der Pfarrei Gungolding/Schambach stattete dann Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Herzner in gereimter Form ab. Er vergaß dabei nicht die Pfarrhausfrau Klara Pickl, die er mit Blumen ehrte. Von deren Tatkraft, ihren technischen Fertigkeiten und ihrem Geschick .erzählten dann als Beitrag der Pfarrei Schambach die dortigen „Minis" mit solch flotten und humorvollen Versen. Die Kirchenpfleger von Schambach und von Gungolding, Ernst Beringer und Karl Vielberth, hatten der Absprache gemäß ein gemeinsames Geschenk aller Vereine, Verbände und der fünf Kirchen Verwaltungen organisiert und überreichten den eingegangenen Betrag von 575 Euro mit der Gratulation. Pfarrer Bierschneider hatte nämlich den Wunsch geäußert: „Wenn jemand etwas schenken möchte, bitte ich um eine Spende für einheimische Priester und für Straßenkinder in Missionsländern." Den gesamten Pfarrfamilienabend umrahmte der Kirchenchor mit Andrea Lindner am Akkordeon und am E-Piano. Die Lieder und die Sketche, vor allem die beiden mit Klaus Frank als Pfarrer, waren gut gewählt und sorgten für viel Heiterkeit.


EK vom 13.07.2005 | EK vom 14.07.2005

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