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EK VOM 15.07.2005 |
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Modernes Jugendhaus für sechs Millionen Euro Auch ökologische Gesichtspunkte waren entscheidend / Am Samstag Einweihungsfest auf Schloss Pfünz
Eichstätt (pde) Mit einem Tag der offenen Tür wird am Samstag, 16. Juli, das neu gebaute Tagungs- und Übernachtungshaus des Jugendhauses Schloss Pfünz eingeweiht. Um 16 Uhr beginnt ein feierlicher Jugendgottesdienst, danach werden die neuen Räume gesegnet. Das anschließende Sommerfest gestalten die Jugendband „Nerven Segen" aus Nürnberg und „Pfarrer Ottmar Breitenhuber and friends" mit. Bereits ab 14 Uhr besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Hauses. Im Zug der Neukonzeption des Jugendhauses wurden das Bettenhaus I und ein zentrales Hauptgebäude neu gebaut. Zudem wurde eine umweltfreundliche Hackschnitzelheizanlage eingerichtet. Die Kosten für die Neubauten belaufen sich auf sechs Millionen Euro. Bis September 2005 wird noch das Bettenhaus II saniert. Mit dessen Fertigstellung wird das Jugendhaus eine Kapazität von 110 Betten haben. Zwei der Zimmer sind behindertengerecht gestaltet. Die Diözese Eichstätt hatte sich zu der Baumaßnahme auf Grund einer Wirtschaftlichkeitsprüfung und der Tatsache entschlossen, dass Teile der Anlage nicht mehr gängigen Standards bei der Unterbringung entsprachen. Ferner waren auch ökologische Gesichtspunkte mitentscheidend: Das frühere Haus konnte nur mit hohem Aufwand beheizt werden. Für den Neubau und die Erweiterung des Jugendhauses waren im Sommer 2003 eines der beiden Bettenhäuser und ein eingeschossiger Verbindungsbau abgebrochen worden. An deren Stelle wurden ein zentrales Gebäude mit Eingangshalle und Tagungsbereich sowie das Bettenhaus I mit einer Kapazität von 84 Betten errichtet. Ferner wurde im Rahmen dieser Maßnahme eine zweigeschossige Anbindung des Bettenhauses II verwirklicht. Somit ist es nun auch für Behinderte möglich, über den zentralen Aufzug alle Ebenen im Tagungs- und Unterkunftsbereich zu erreichen. Der Umwelt zugute kommen dem mit dem Umwelt-Gütesiegel EMAS („Eco-Management and Audit Scheme") ausgezeichneten Jugendhaus weitere Baumaßnahmen: Die Beheizung sowie auch die Warmwasserbereitung erfolgen für 80 Prozent der Gesamtleistung über einen Hackschnitzelheizkessel. Mit diesem Heizkonzept ist sichergestellt, dass der Einsatz von fossilen Brennstoffen auf ein verträgliches Minimum reduziert wird. Die Flachdachbereiche erhielten zum Teil eine Begrünung. Mit der Planung des Neukomplexes waren die Münchner Architekten Homeier und Richter beauftragt. Mit ihrem mit dem Diözesanbauamt und dem Bischöflichen Jugendamt erstellten Konzept wurde das Haus nicht nur gängigen Standards und den Anforderungen moderner Jugendarbeit angepasst. Ziel sei es auch gewesen, „eine angenehme, belebende Atmosphäre zu schaffen, Licht und Landschaft in das Haus hereinzuholen", so Architekt Jörg Homeier. Die Baumaßnahmen wurden so organisiert, dass der Beherbergungsbetrieb im Bettenhaus II aufrechterhalten werden konnte. Die derzeit durchgeführte Sanierung des Bettenhauses II umfasst unter anderem den Einbau von zwei behindertengerechten Nassbereichen.
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EK vom 14.07.2005 | EK vom 18.07.2005
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