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EK VOM 01.09.2005 |
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Neuer Wasserbehälter Pfünz Ost ist fertig und läuft störungsfrei Wasserzweckverband Altmühltal lobt beteiligte Firmen / Schlussbescheide kommen im Februar / Nur geringe Verzögerung
Walting (och) Seit einigen Monaten werden die Abnehmer des Wasserzweckverbandes Altmühltal aus dem neuen Wasserbehälter Pfünz Ost versorgt, und der Betrieb läuft ohne Störungen. Der bislang als Probebetrieb deklarierte Betriebszustand wird Mitte September beendet sein, dann wird im Rahmen einer kleinen Feier der Wasserbehälter offiziell in Betrieb genommen. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes reagierte in ihrer Sitzung unter der Leitung von Vorsitzendem Hans Mayer erfreut auf diese Information und stellte den beteiligten Firmen ein Lob aus. „Mit dem Zeitplan gab es nur geringe Verzögerungen, die witterungsbedingt fast ausschließlich die Außenanlagen betrafen" ergänzte Mayer. Die Grundstücksvermessungen sind bereits erledigt, die Kaufurkunden werden in Kürze verbrieft. Erfreuliches gab es auch von den Kosten zu berichten. Geschäftsführer Gerhard Ochsenkühn hatte die vorläufigen Abschlusszahlen bereits vorliegen und kam zu dem Ergebnis, dass „die Kosten um rund 100 000 Euro unter der Kostenberechnung liegen". Diese Summe wird in voller Höhe bei den Berechnungen der endgültigen Beitragssätze einfließen, so dass die Beitragssätze die vorläufigen Beitragssätze unterschreiten werden. Der Geschäftsführer kündigte an, dass die Schlussbescheide im Februar erlassen werden. In seinem Bericht über das Abrechnungsjahr 2004 stellte der Geschäftsführer fest, dass sich der Wasserverkauf im Vergleich zum Vorjahr um rund 3,44 Prozent auf 158 843 Kubikmeter verringert hat. Der Wasserverlust konnte durch die konsequente Rohrnetzüberwachung nochmals gesenkt werden. Die Schuldenentwicklung verlief nach den Vorgaben des Haushaltsplans, der Rücklagenstand verringerte sich wegen des Behälterneubaus. Die Wasserqualität entspricht in allen Kriterien der Trinkwasserverordnung, beide Brunnen lieferten am jüngsten Untersuchungstermin exakt identische Werte. Der Nitratwert liegt im Mittel bei 28 Milligramm je Liter, Atrazin wurde mit 0,06 Mikrogramm nachgewiesen. Beim Atrazin-Desethyl ist die Belastung mit 0,10 Mikrogramm je Liter unverändert. „Wir sind in der glücklichen Lage, unseren Abnehmern ein sehr gutes Wasser liefern zu können", stellte Hans Mayer fest. Als nächstes wurde vom Geschäftsführer der teilweise sehr schlechte Zustand der Brunnen- und Ortsabgabeschächte moniert. Er schlug vor, dass die Arbeiten an den Brunnenschächten vordringlich erledigt werden, die Sanierung der sonstigen Schächte erfolgt schrittweise. Die Verbandsversammlung signalisierte ihr Einverständnis, für die Gesamtsanierung sind in den nächsten zwei Jahren 50 000 Euro vorgesehen. Der Entwurf des Haushaltsplans und die Finanzplanung für die nächsten drei Jahre wurden ausführlich behandelt. Alle Gebühren und Beitragssätze bleiben unverändert, trotz des hohen Aufwandes für die Behebung von Rohrbrüchen sind die derzeitigen Sätze kostendeckend. Einstimmig beschlossen wurde der Haushaltsplan für das laufende Jahr. Der Haushalt mit 563100 Euro im Verwaltungshaushalt und 711300 Euro bei den Investitionen, auch die Finanzplanung für die Folgejahre wurde von der Verbandsversammlung genehmigt. Ebenfalls Zustimmung erhielt die Bilanz für das Rechnungsjahr 2004. Dazu erklärte Ochsenkühn, dass die Verbandsanlagen zum Jahresende 2004 einen Gegenwert von 3,66 Millionen Euro darstellen. Diskussionsstoff bot der Antrag des Wasserwirtschaftsamtes Ingolstadt, in dem um die Zustimmung zur Einführung von Vorranggebieten für die Wasserversorgung gebeten wird. Die Verbandsräte waren der Meinung, dass der Antrag so nicht zustimmungsreif sei. Der Vorsitzende betonte, dass der Zweckverband grundsätzlich dem Grundwasserschutz zustimme. Ohne die Beteiligung der Trägergemeinden und ohne Aussagen über die Festsetzung der Einzugsgebiete könne der Zweckverband eine generelle Zustimmung nicht erteilen.
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September 2005 | EK vom 09.09.2005
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