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EK VOM 14.10.2005
 

Gungoldinger Trachtler feiern ihr Turmhaus
Am Kirchweihsonntag großes Festprogramm mit Konzert, Kirche und Tag der offenen Tür

Gungolding (mf) Am kommenden Kirchweihsonntag, 16. Oktober, werden die Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins „D'Waldbauern" Gungolding ihr neues Domizil, das Gungoldinger Turmhaus, seiner Bestimmung übergeben. Den Segen Gottes wird dabei Ortspfarrer Josef Bierschneider auf das Bauwerk und alle, die darin zu tun haben, herabrufen. Dies soll auch die Gelegenheit sein, um den vielen „Vergelt's Gott" zu sagen, die am Bau, an der Renovierung des Turmes und an den Außenanlagen beteiligt waren. Ebenso gilt der Dank jenen, die das Vorhaben durch Spenden unterstützten und genauso allen, die den Vorstandsmitgliedern mit Rat und Tat zur Seite standen und ihnen in schwierigen Zeiten den Rücken gestärkt und zum Zusammenhalt motiviert haben. Das Festprogramm sieht vor, dass die Musikanten um 8.30 Uhr vor dem Turmhaus ein Standkonzert geben und um 9 Uhr der Abmarsch zur Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt" erfolgt, wo der Festgottesdienst gefeiert wird. Nach der gemeinsamen Rückkehr sind gegen 11 Uhr die Segnung des Hauses und die Festansprachen vorgesehen. Mittagessen gibt es ab 12 Uhr. Ab etwa 13 Uhr steht das neue Turmhaus für einen Tag der offenen Tür allen Interessierten zum Anschauen offen. Der Architekt und die Hausherren führen durch die einzelnen Räume. Dazu gibt es in der Halle der Trachtler und in „Fischers Stadel" gleich gegenüber des Turmhauses Kaffee, Kuchen und Kerwa-KiachIa und natürlich auch andere Getränke. Die einzelnen Gruppen des Trachtenvereins zeigen zwischendurch immer wieder ihre Tänze. Zudem kann die umfangreiche Fotomappe, die einen Überblick über die gesamte Baumaßnahme gibt, den ganzen Tag über von Interessenten angesehen werden. Die Jugendgruppe der Trachtler, die bisher ihren Proben- und Gruppenraum bei Herta und Josef Schmidt hatten, haben sich in dieser Woche von ihrer „Hausmutter" verabschiedet. Jugendleiterin Johanna Schmidt hat sich herzlich bedankt und einen Blumenstrauß überreicht. In der nächsten Woche werden die Kinder und Jugendlichen ihr neues Domizil im Turmhaus aufschlagen. Eine der ersten Aktionen soll dann das Schnitzen von „Rübengeistern" sein, so wie es früher üblich war. Vorsitzender Josef Betz hat dafür eigens Rüben angesät, die nun reif sind für die Ernte. Im Turmhaus ist neben dem großen Raum im Obergeschoss, der bis zu 100 Personen fassen kann, im Erdgeschoss der Vereins- und der Fahnenschrank untergebracht und ein Sitzungszimmer eingerichtet.




Oktober 2005 | EK vom 18.10.2005

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