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EK VOM 12.11.2005 |
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Verfahren für Osterberg ruht Zu geringe Nachfrage nach Bauplätzen / „Risiko zu hoch"
Walting (kau) Wegen der geringen Nachfrage nach Bauplätzen im beabsichtigten Baugebiet „Am Osterberg", Pfünz, hat der Gemeinderat Walting beschlossen, das Bebauungsplanverfahren ruhen zu lassen. Aus Pfünz, so Bürgermeister Hans Mayer, und auch aus den anderen Ortsteilen sei derzeit kein besonderer Druck zur Erschließung von Bauland gegeben. Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde, Struktur in der Landwirtschaft wie leerstehende Höfe, aussterbende Ortskerne, die momentane wirtschaftliche Situation, Zurückhaltung bei Investitionen oder die Jobsituation der Jugendlichen ließen die Gemeinde befürchten, dass der Baulandbedarf langfristig nicht steigen werde. Dies zeige sich auch bei anderen Gemeinden, so Mayer. Aus diesen Gründen erscheine dem Gemeinderat das Risiko für Grunderwerb und Erschließung zu hoch. Sollte sich in den nächsten Jahren diese Sachlage ändern, könne das Bebauungsplanverfahren ohne weiteres weitergeführt werden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde von Pfünzer Bürgern für die Eichstätter Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer gefordert. Eine solche wird vom Landkreis Eichstätt jedoch abgelehnt. Der Gemeinderat allerdings befürwortete den Antrag und regte an, dass vorab eine Geschwindigkeitsmessung vorgenommen werden soll. Bereits in der Bürgerversammlung heftig diskutiert wurde die Sperrung der Waltinger Straße in Pfünz für den Durchgangsverkehr. Diese Sperrung besteht seit geraumer Zeit. Der Gemeinderat ist nach wie vor der Meinung, dass diese Verkehrsanordnung zum Schutz der Bürger wichtig ist. Aus diesem Grunde ist er auch mehrheitlich für die weitere Sperrung der Straße. Ebenfalls aus der Bürgerversammlung kam der Antrag, die Verkehrssicherheit an der Ecke Dorfplatz/Kirchenzufahrt Pfünz zu verbessern. Nachdem mehrere Säuleneichen entfernt werden mussten, ist nun eine bessere Übersicht im Kurvenbereich gegeben. Der Gemeinderat wird zwar eine Neuanpflanzung vornehmen lassen, aber anstelle von drei Bäumen werden nur noch zwei nachgepflanzt. Dadurch wird der Sichtbereich verbessert. Das gemeindliche Einvernehmen wurde zum Bauantrag von Alfred und Mirjam Böhm, Inching, zum Anbau eines Wintergartens mit Dachterrasse und Abstellraum erteilt. Ebenfalls stimmte der Gemeinderat einer Befreiung von der Stellplatzverordnung für den Anbau einer Doppelgarage durch Michael und Katharina Miehling, Inching, zu.
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EK vom 12.11.2005 | EK vom 17.11.2005
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