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EK VOM 07.12.2005 |
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Kein Anschluss des Ziegelhofs Gemeinderat Walting: Zentrale Abwasserentsorgung zu teuer
Walting (kau) Das Thema Abwasserbeseitigung stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Walting. Im Gemeindebereich Walting ist annähernd jedes Haus an eine zentrale Abwasserentsorgungsanlage angeschlossen, allerdings gibt es noch verschiedene Ausnahmen. Bei diesen handelt es sich um die Forstermühle bei Schambach, den Ziegelhof zwischen Gungolding und Pfahldorf, um die Häuser der Brunnmühle bei Inching und um das ehemalige Forsthaus Affenthal. Vom Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt wurde nun bei der Gemeinde angefragt, ob diese Gebäude künftig durch die Gemeinde an eine Kanalanlage angeschlossen werden. Der Gemeinderat kam zu der Überzeugung, dass dies weder wirtschaftlich sei, noch von der Gemeinde vertreten werden könne. Weil sich die Brunnmühle bereits für eine private Entsorgung mittels Kleinkläranlagen entschieden hatte, stand nur noch der Ziegelhof als größere Einheit zur Debatte. Die Einzelhäuser der Brunnmühle und des Affenthales können sowieso nicht zentral entsorgt werden. Im Falle des Ziegelhofes würde von einem Ingenieurbüro eine Kostenermittlung durchgeführt. Diese zeigte unzweifelhaft, dass auch hier eine zentrale Abwasserentsorgung nicht wirtschaftlich gebaut und betrieben werden kann. Aus diesem Grunde beschloss der Gemeinderat vom Bau einer Abwasserbeseitigungsanlage Abstand zu nehmen. Der Bau und auch der Betrieb einer solchen Anlage wäre zu teuer. Der Gemeinderat vertritt die Meinung, dass somit jeder Hausbesitzer eine eigene Abwasserentsorgungsanlage errichten und betreiben sollte. Zugesagt wurde ein Zuschussantrag der Katholischen Kirchenstiftung Gungolding. Diese wird die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt renovieren. Es ist die Innen- und die Außenrenovierung vorgesehen. Wie auch bei anderen bereits vorgenommen Kirchenrenovierungen wird sich die Gemeinde an den Kosten beteiligen. Nach dem Beschluss des Gemeinderates steuert die Gemeinde zehn Prozent Zuschuss zu den Baukosten, höchstens aber 24 500 Euro, bei. Nicht bezuschusst werden allerdings die Eigenleistungen. Beschlossen wurde zudem die Beschaffung von Schutzanzügen für die Feuerwehren in den Gemeindeteilen. Um das Sonderförderprogramm für die Erstausrüstung mit neuer Schutzkleidung noch nutzen zu können, werden für die Wehren 36 Schutzanzüge angeschafft. Im Rahmen des Trägerverfahrens für öffentliche Belange wurden der Gemeinde Walting die Bebauungspläne „Sportgelände Hofstetten" und „Wiesenweg Hitzhofen" der Gemeinde Hitzhofen vorgelegt. Gegen die Bebauungspläne der Nachbargemeinde werden seitens der Gemeinde Walting keinerlei Einwände geltend gemacht. Das gemeindliche Einvernehmen gab der Gemeinderat zu folgenden Bauanträgen: Antrag von Johann Wittmann, Walting, auf Anbau, Umbau, Aufstockung und Fassadensanierung der zwei bestehenden Wohnhäuser; Neubau einer Dreifachgarage durch Walter Wittmann, Gungolding; Bau einer Schafstallung mit Futterlager durch Richard Vollnhals, Rieshofen und Bau eines Bienenhauses in der Flur Pfalzpaint. Ferner wurde die Bauvoranfrage von Peter Haunauska, Pfünz, positiv entschieden. Peter Haunauska möchte ein bestehendes Wohnhaus aufstocken und erweitern.
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EK vom 07.12.2005 | EK vom 10.12.2005
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