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EK VOM 07.12.2005
 

Das „schräge" Jubiläum wird ganz groß gefeiert
Gungolding vor 1111 Jahren erstmals erwähnt

Gungolding (mf) Am 26. und 27. August 2006 feiert das Dorf Gungolding seine erste urkundliche Erwähnung im Jahr 895, also sein Bestehen seit 1111 Jahren. Seit. der kürzlich einberufenen Dorfversammlung im Gasthaus Plenagl und der darauffolgenden Sitzung des Festausschusses im Gasthaus Wittmann sind die Planungen nun in eine sehr konkrete Phase getreten. Der Leiter des Festausschusses, stellvertretender Bürgermeister Josef Herzner, hat alle Fäden in der Hand und gibt auch Auskunft über den Stand der Vorbereitungen. In den nächsten Wochen geht es in erster Linie darum, eine Chronik für Gungolding zusammen zu stellen. Dafür wurde ein eigener Arbeitskreis gebildet. Die Chronik soll neben den geschichtlichen Daten des Ortes vor allem die Geschichte der Gungoldinger Kirche und der Schule enthalten. Daneben sind bereits alle ortsansässigen Vereine aufgefordert worden, eigene Rückblicke und dazugehörige Fotos zur Verfügung zu stellen. Nun wurde in der letzten Sitzung angeregt, dass auch möglichst viele Häuser und Gehöfte in dieser Chronik mit ihrer Herkunft und Geschichte dargestellt werden sollen, soweit dies möglich ist. Auch dazu wären natürlich alte Fotos eine große Bereicherung. Die Arbeitsgruppe ist hier auf die Unterstützung der jetzigen Hausbesitzer angewiesen. Die Feier des „etwas schrägen Jubiläums" soll in der Ortsmitte um Turmhaus und Mehrzweckgebäude herum stattfinden und sich sowohl in die St.-Marienstraße wie auch in die Turmstraße und die Stangengasse hinein erstrecken. Außerdem wird das „Dreieck" an der Altmühl mit einbezogen, eventuell auch der Sportplatz und der Bogenschießplatz. Unter dem Motto „Des san mir!" können sich die Vereine und Verbände von Gungolding ebenso darstellen und beteiligen wie die Gastwirte und Geschäftsleute, aber auch Hobby-Künstler und Privatpersonen, die etwas zeigen wollen. Voraussetzung ist, dass sie Gungoldinger sind. Besonders ist hier alte Handwerkskunst gefragt. Inzwischen sind bereits über zwanzig Zusagen da, so dass sich eine bunte Vielfalt abzeichnet, die durchaus sehenswert sein wird. Sehr lobenswert erscheint es, dass sich die Dorfjugend daran beteiligt und sich über alte Spiele kundig machen will, die sie dann immer wieder den Kindern und auch den interessierten Erwachsenen anbietet. Für die Organisation und Koordination dieser Stände wurde ebenfalls eine Arbeitsgruppe gebildet. In den nächsten Wochen wird ein Rahmenprogramm entwickelt, damit es während der beiden Festtage immer wieder Interessantes gibt. Die nächste Sitzung des Festausschusses findet am Montag, 16. Januar, um 19.30 Uhr im Gasthaus Plenagl statt.


EK vom 03.12.2005 | EK vom 07.12.2005

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