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EK VOM 11.01.2003
 

"Beim Neujahrsempfang die Glut weitergegeben"
Gungolding (mf) „Tradition heißt nicht die Asche aufbewahren, sondern die Glut weitergeben" - unter dieses Motto hatte der Pfarrgemeinderat der Pfarreien Gungolding und Schambach seinen Neujahrsempfang gestellt. Auch wenn diese Veranstaltung noch nicht alt ist, so hat sie sich doch gut in das Leben und das Denken der Pfarrangehörigen eingefügt und ist bereits fest im Veranstaltungsreigen verankert. Besonders ersichtlich ist dies an dem großen Zuspruch, dessen sich der Empfang im großen Raum des Mehrzweckgebäudes in Gungolding erfreuen konnte. Pfarrangehörige ebenso wie die Leitung der Pfarreien nahmen die Gelegenheit wahr, einander gute Wünsche zuzusprechen, das zwanglose Miteinander im Gespräch zu nützen und die Zusammengehörigkeit in den beiden Pfarreien wieder einmal hautnah zu erleben. Dies kam dann auch in der Begrüßung und in den Grußworten so zum Ausdruck. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Herzner hieß besonders Pfarrer Josef Bierschneider, Dekanatsratsvorsitzenden Hans Frauenknecht, Schulleiterin Reinhild Uchronski, Bürgermeister Anton Fuchs als Vertreter der Marktgemeinde Kipfenberg und in Vertretung des Bürgermeisters von Walting die 3. Bürgermeisterin Maria Frauenknecht willkommen. Er bedankte sich bei allen, die in der Pfarrei tatkräftig Verantwortung übernommen haben und diese mit Leben erfüllen. „Tradition" und „Glut weitergeben" bedeuten eben weit mehr, als am Alten festzuhalten, so Herzner. Spürbar werde das bei den gemeinsamen Aktivitäten, beim Feiern ebenso wie bei jedem Gespräch miteinander, beim aufeinander Zugehen und Rücksicht nehmen und besonders beim gemeinsamen Brotbrechen. Hans Frauenknecht, Kipfenberg, dankte in seinem Grußwort der gesamten Pfarrei Gungolding/Schambach für das lebendige Mittun im Dekanat Beilngries. Besonders erinnerte er an die letzte Dekanatswallfahrt von Beilngries und Denkendorf nach Eichstätt, die von Pfarrer Bierschneider auf dem Weg geistlich betreut und mit vielen Impulsen angereichert worden war. Des Weiteren dankte er dem Gungoldinger Kirchenchor und dessen Leiterin Andrea Lindner für die gelungene musikalische Umrahmung des Wallfahrtsgottesdienstes im Eichstätter Dom. Die neue Leiterin der Grund und Teilhauptschule Walting, Frau Reinhild Uchronski, nahm die Gelegenheit wahr, sich in der Pfarrei Gungolding vorzustellen und für gute Zusammenarbeit wo immer sich Anknüpfungspunkte ergeben, zu werben. In Vertretung des an der Teilnahme verhinderten Bürgermeisters der Gemeinde Walting, Hans Mayer, übermittelte die 3. Bürgermeisterin Maria Frauenknecht die guten Wünsche für das neue Jahr. Dabei erinnerte sie an die einfachen Dinge, die zu einem guten Gelingen der „geschenkten 365 Tage" beitragen könnten, wie „miteinander reden, auch dann, wenn's nicht so ganz leicht ist; erst denken, dann reden und vor und über allem eine gute Portion Gelassenheit". Mit einem Puzzle verglich der 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Kipfenberg, Anton Fuchs aus Arnsberg, des Gefüge von Gemeinden und Pfarreien. Alle müssten ihren Teil zum Gelingen beitragen, an dem jeweils eigenen Platz. Nur so könne, wie bei einem vielteiligen Puzzle, ein harmonisches Gesamtbild entstehen. Zum Abschluss der Grußworte ging Pfarrer Josef Bierschneider noch einmal auf die vor sechzig Jahren an Weihnachten 1942 entstandene „Madonna von Stalingrad" ein, die mit den Worten „Licht - Leben -Liebe" umrahmt ist. Diese drei Worte brächten so etwas wie die Ursehnsüchte der Menschen, damals wie heute, besonders innig zum Ausdruck. Dem Neujahresempfang war ein feierlicher Gottesdienst zum Hochfest der Erscheinung des Herrn vorausgegangen, den der Kirchenchor mit der Missa Parochialis von Wolfram Menschick festlich gestaltete. Dabei brachten die Sternsinger aller vier Kirchen der Pfarreien ihre Gaben zum Altar. Pfarrer Bierschneider gab des Ergebnis ihrer Sammlung bekannt: Gungolding 819 Euro, Arnsberg 848 Euro, Pfalzpaint 679 Euro und Schambach/Attenzell 700 Euro, insgesamt also 3046 Euro.


EK vom 10.01.2003 | EK vom 11.01.2003

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