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EK VOM 31.01.2003 |
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Gartenbauverein will „Wurzeln stärken" Rapperszell (fl) Zwar seien 15 Jahre kein großartiges Alter für einen Verein, doch ein klein wenig hätte man doch bewegen können in dieser Zeitspanne, stellte Vorsitzender Franz Lehmeyer bei der Jahresversammlung des Vereins für Gartenbau und Landespflege Rapperszell fest. Die Entwicklung des Vereins zu einer anerkannten Größe im Dorfleben zeige sich auch im Mitgliederstand von derzeit 116 Personen. Angefangen habe man im Jahr 1988 mit 28 Vereinsangehörigen. In einer sich immer mehr und schneller verändernden Welt, in der es auch schwerer werde, Orientierung zu finden, sei es wichtig, in der Familie, in der Nachbarschaft und im Dorfleben auf standfeste Wurzeln zu achten. „Dazu ist aber aktives Mittun erforderlich, und jeder hat irgendeine Begabung, die er einbringen kann. Der Verein bietet immer wieder Möglichkeiten und Gelegenheiten", betonte Lehmeyer. In seinem Rechenschaftsbericht hob er noch einmal die Gestaltung des Kinderspielplatzes hervor. Allerdings wurde wetterbedingt das Jahresziel nicht ganz erreicht. Im kommenden Frühjahr läuft nun eine zweite Aktion an. Mit Hilfe von frisch geschnittenen und in die Erde gesteckten Weidenzweigen sollen ein „lebendiger" Iglu und eine Kriechröhre gebaut werden. Ein zweiter Schwerpunkt im vergangenen Jahr war die Auseinandersetzung mit den Heilkräften der Natur. An den Besuch der „Kräuterfrau" Luisa Metz in Badanhausen schloss sich ein Vortrag von Elisabeth Eder über "Heilpflanzen im Bastionsgarten Eichstätt" an. Wenig später konnten die Rapperszeller den Eichstätter „Hortus" unter fachkundiger Führung auch vor Ort studieren. In den Pfingstferien verpassten Jugendliche unter Führung von Maria Mayer „dem Bushäuschen eine dringend notwendige Kur", so Lehmeyer. Der Verein habe dazu nur einen geringen Anstoß geben müssen.„Rund um die Biene" heißt nach Auskunft des Vorsitzenden der Schwerpunkt des neuen Vereinsjahres. Den Auftakt macht dabei ein Vortrag, der in die Geheimnisse des Bienenstaates einführt. Parallel dazu erhalten die Kinder im Frühjahr je ein Päckchen mit den Samen von vielerlei Bienenfutterpflanzen. Sie sind nun aufgefordert, diesen Samen im Hausgarten auszubringen und das Werden, Wachsen, Blühen und Aussamen in Wort und Bild festzuhalten. Die Ergebnisse ihrer Arbeit dürfen die Kinder im Herbst im Rahmen einer Ausstellung präsentieren und dabei auch Honigprodukte verkosten. Im Sommer wird der ortsansässige Imker Franz Schmidmeier Erwachsenen und Kindern zeigen, wie Honig geschleudert wird. Weitere Vorhaben sind eine Frühjahrswanderung, das Aufstellen des Maibaumes mit sich anschließender Pflanzentombola, eine Gartenbesichtigung und das Anfertigen von Blumengestecken aus Sommerblumen. Die Mitglieder würdigten Arbeit und Rechenschaftsbericht von Schriftführerin Mariele Adlkofer und Kassier Wolfgang Lehmeyer.
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EK vom 30.01.2003
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