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EK VOM 13.02.2003
 

Altmühltaler Schützen erlebten erfolgreiches Jahr

Gungoldinger Verein bestätigt Schützenmeister im Amt / Stefan Bock neuer Jugendleiter / 275 Mitglieder
Gungolding (jbi) Die Altmühltaler Schützen aus Gungolding bestätigten bei ihrer Jahresversammlung Schützenmeister Robert Herzner für weitere zwei Jahre in seinem Amt. Die 64 erschienenen Mitglieder konnten sich durch die Tätigkeitsberichte davon überzeugen, dass ihr Verein ein erfolgreiches Jahr hinter sich hat. Schriftführer Josef Bittl berichtete über die elf Vorstandssitzungen. Keine großen Verschiebungen gab es bei der Mitgliederzahl: Den Altmühltaler Schützen gehören 275 Mitglieder an: 28 Schüler-, 17 Jugend- und 11 Juniorenschützen sowie 197 Mitglieder in der Schützenklasse. Mit 91 weiblichen Vereinsmitgliedern beträgt der Frauenanteil etwa 33 Prozent. Die gesellschaftlichen Veranstaltungen ließ Schützenmeister Robert Herzner Revue passieren: Das Königsschießen nahm traditionsgemäß einen festen Platz im Vereinsleben ein, was auch die Zahl von 107 Teilnehmern bestätigte. Herzner erinnerte an das Gemeindepokalschießen und das Luftpistolenturnier des Schützengaues Eichstätt, die beide von den Altmühltaler Schützen ausgerichtet wurden. Der Schützenmeister verdeutlichte, dass zur Durchführung dieser Wettbewerbe einige der Vorstandsmitglieder von Mitte April bis Mitte Juni fast täglich im Einsatz waren. Aktiv beteiligten sich die Altmühltaler Schützen an den Preisschießen und Schützenfesten in Obermässing, Morsbach und Pfahldorf sowie am Sauschießen in Mühlheim und am Mittelfränkischen Bundesschießen in Hilpoltstein. Eine weitere und arbeitsintensive Aufgabe erwartete den Vorstand anlässlich des 90-jährigen Bestehens: Ein vereinsinternes Preisschießen sollte für die Mitglieder ein Anreiz sein, an die Schießstände zu gehen. Die Jubiläumsfeier mit Dankgottesdienst und Ehrungen rundete die Aktivitäten zum Gründungsfest ab. 15 Vereinsmitgliedern gratulierte eine Abordnung zu runden Geburtstagen. Herzner bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Teilnahme am Vereinsleben. Er appellierte, im sportlichen Bereich wieder mehr Interesse zu zeigen und dem Schießsport wieder einen höheren Stellenwert bei der Freizeitgestaltung einzuräumen und vor allem die Jüngeren zu begeistern: „Nur dadurch können wir erreichen, dass es auch nach unserer Generation einen aktiven und erfolgreichen Schützenverein in Gungolding gibt." Das Abschneiden bei den Meisterschaften und Wettkämpfen des Jahres 2002 fasste Sportleiter Georg Glaßner zusammen. Er hob dabei besonders die Erfolge der Luftgewehr-Damenmannschaft und der Vorderladerschützen bei der Gau- und Bezirksmeisterschaft hervor. An der höchsten nationalen Meisterschaft beteiligte sich im vergangenen Jahr nur Dietrich Blatz. Bei den verschiedenen Preisschießen konnten erfreulicherweise auch Mitglieder der Altmühltaler Schützen Geld- oder Sachpreise gewinnen. Beim Gemeindepokalschießen gingen die Altmühltaler Schützen sowohl als Sieger in der Mannschafts- als auch in der Pokalwertung hervor. Ihren Heimvorteil nützten die Schützen aus Gungolding beim Luftpistolen Pokalturnier des Schützengaues Eichstätt: Sie belegten den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Für die Rundenwettkampfsaison 2002 waren neun Mannschaften gemeldet worden, über deren Ergebnisse der Sportleiter informierte. Jugendleiter Martin Bauer wartete mit guten Leistungen seiner Schützlinge in der Meisterschafts- und Wettkampfsaison 2002 auf. Weitere Rechenschaftsberichte legten Werner Wilding für die Sparte „Pistole" und Sonja Pintaske für die Schützendamen ab. Bei den Neuwahlen wurden auch der stellvertretende Schützenmeister Stefan Piehler, Kassier Norbert Pintaske, Sportleiter Georg Glaßner und Schriftführer Josef Bittl in ihren Ämtern bestätigt. Neu besetzt wurde mit Stefan Bock der Posten des Jugendleiters. Neben Josef Gabler, Martin Hofmann, Manfred Weiser junior und Werner Wilding rückte Karin Glaßner als neues Mitglied in den Vereinsausschuss nach. Als Fähnrich wurde Hans Riedlmeier bestätigt; seine Beisteher sind Richard Lang und Stefan Bock; Kassenrevisoren sind Rupert Müller und Hans Rößler.


EK vom 11.02.2003 | EK vom 25.02.2003

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