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EK VOM 18.03.2003
 

Beim VdK gab die Polizei Tipps aus erster Hand
Jahresversammlung des Ortsverbandes Pfalzpaint / Brauereibesuch und Demo

Gungolding (mf) Der VdK-Ortsverband Pfalzpaint hatte nach Gungolding zur Jahresversammlung geladen, eine stattliche Anzahl von Mitgliedern aus dem gesamten Gemeindegebiet von Walting und eine Reihe von Gästen kamen. Ortsverbandsvorsitzender Karl Riedlmeier begrüßte unter anderem Bürgermeister Hans Mayer, 2. Bürgermeister Josef Herzner, den VdK-Ehrenvorsitzenden Willi Braun sowie als Referenten den Leiter der Eichstätter Polizeidirektion, Helmut Wühr. Karl Riedlmeier bat um ein Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Josef Herzner und Kaspar Wittmann aus Gungolding, wobei er besonders an die großen Verdienste von Kaspar Wittmann erinnerte. Schriftführer Jakob Haunschild verlas das Protokoll der letzten Jahresversammlung, und Schatzmeister Simpert Meier gab den Kassenbericht. Karl Riedlmeier ließ dann das zurückliegende Jahr Revue passieren und gab die Termine bekannt. Besonders verwies er auf die für den 24. April vorgesehene Besichtigung der Brauerei Gutmann in Titting. Die Fahrt erfolgt mit Privat-Pkw. Treffpunkt ist um 14 Uhr direkt in Titting, anschließend sind Führung und geselliges Beisammensein. Am 25. September findet am Ingolstädter Volksfestplatz eine Großkundgebung zum „Jahr der Menschen mit Behinderung" statt. Damit daran möglichst viele Mitglieder teilnehmen können, möchte Riedlmeier einen Bus einsetzen. Das Kameradschaftstreffen des VdK-Kreisverbandes, das im vorigen Jahr zur großen Enttäuschung des Ortsverbandes Pfalzpaint kurzfristig von Pfalzpaint nach Konstein verlegt worden war, soll in diesem Jahr
nun wirklich in Pfalzpaint stattfinden, und zwar am Sonntag, 26. Oktober. Für zehnjährige Mitgliedschaft beim VdK ehrte der Ortsverbandsvorsitzende Andreas Baumeister aus Pfalzpaint sowie Dieter Lühne und Eduard Schöpfel jun. aus Gungolding. Sehr kurzweilig gestaltete dann der Chef der Eichstätter Polizei, Helmut Wühr, seinen Vortrag. Er erläuterte zunächst den Dienstbereich, die Besetzung und die Aufgabenfelder der Polizeiinspektion Eichstätt. Mit Diebstählen, Einbrüchen und Betrugsdelikten würden er und seine Kollegen sehr häufig konfrontiert. Hier sei Vorbeugung der beste Schutz, deshalb sei es besonders wichtig, das Haus rundherum abzusperren. Nachdem die meisten Einbrecher Gelegenheitstäter sind und während des Tages kommen, zeigte Wühr die Schwachstellen rund ums Haus - Haustüren, Fenster, Lichtschächte - auf und empfahl nicht nur für die Nacht, sondern vor allem für die besonders gefährliche Zeit der Dämmerung als eine von vielen wichtigen Maßnahmen die Installation von Bewegungsmeldern. Die Polizei bietet für die Sicherheit rund ums Haus auch kostenlose Beratung im Einzelfall an. Ein weiterer Punkt in Wührs Ausführungen war der Betrug an der Haustür. Angeblich öffentlich Bedienstete, auch mit Dienstausweis versehen, versuchten immer wieder, besonders ältere Menschen zu überlisten. „Lassen Sie niemanden ins Haus!", war sein eindringlicher Appell. Eindringlich riet Helmut Wühr dann, bei Kaffeefahrten dem enormen Druck der Veranstalter Stand zu halten und nichts von den vorgestellten überteuerten Artikeln zu kaufen, ansonsten die Fahrt und die Geschenke einfach zu genießen. Kurz ging der Referent auf die „Öl 90er-Nummem" ein und verwies darauf, dass man diese ohne großen Aufwand ganz sperren lassen könne. Im Zusammenhang mit SMS könne auch eine „Öl 37er-Nummer" teuer werden. Wie mit „Gewinnbenachrichtigungen" Schindluder getrieben wird, erläuterte Wühr ebenfalls, bevor er ausführlich auf das weite Feld „Alkohol und Straßenverkehr" einging


EK vom 14.03.2003 | EK vom 20.03.2003

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