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EK VOM 30.03.2003
 

Pfarreien lassen Seelsorger Josef Bierschneider hochleben

Gungolding (mf) Die beiden Pfarreien Gungolding und Schambach haben ihren Pfarrer Josef Bierschneider zu seinem 65. Geburtstag hochleben lassen. Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Feierstunde im Gasthaus wurde der Geburtstag des beliebten Seelsorgers begangen. Eingeladen hatte dazu der Pfarrgemeinderat. Dem abendlichen Gottesdienst ging bereits ein großer Kirchenzug voraus. Die Eucharistiefeier umrahmte der Gungoldinger Kirchenchor gemeinsam mit dem Mädchenchor mit rhythmischen Gesängen. Dazu spielten Chorleiterin Andrea Lindner auf dem Keyboard, Benedikt Lindner Bass und Heinrich Frauenknecht Gitarre. An Stelle der Predigt hatten sich die Jugendvertreterinnen Karin Vielberth und Anita Liepold über die Gottesdienst- und Predigtgestaltung des Pfarrers in Reimen Gedanken gemacht, und mit den Firm- und Erstkommunionkindern überbrachten sie dann eine Menge guter Wünsche. Beim Festakt im Wirtshaussaal begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Herzner den Jubilar und die große Schar der Gäste, besonders die beiden Bürgermeister Hans Mayer, Walting, und Rainer Richter, Kipfenberg, mit ihren Gemeinde-und Markträten, die Schulleiter von Walting und Kipfenberg, Reinhild und Heinz Uchronski, die Leiterinnen der Kindergärten Rieshofen und Arnsberg, Monika Merkel und Angelika Chlebda, die Diözesanvorsitzende der Landvolkbewegung, Maria Weidenhiller, und Dekanatsratsvorsitzenden Hans Frauenknecht. Herzner bedankte sich bei allen, die an der Vorbereitung und am Festverlauf aktiv beteiligt waren. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende ging auf den Lebensweg von Pfarrer Bierschneider ein und überbrachte die Gratulation und den Dank der "beiden Pfarrgemeinden. Waltings Bürgermeister Mayer charakterisierte Bierschneider als einen sowohl humorvollen wie auch sehr nachdenklichen Menschen und einen Seelsorger im wahrsten Sinne des Wortes. Bürgermeister Rainer Richter übermittelte die Glückwünsche „seiner" Ortsteile Arnsberg, Schambach und Attenzell und meinte, dass seine Wünsche eigentlich recht eigennützig seien. So solle der Jubilar doch bitte keine Gedanken an Resignation verschwenden, möge seine Leutseligkeit bewahren und sein Verständnis für die Kinder und die Jugendlichen. Weitere Gratulanten waren die Schulrektoren. An das vielfältige Engagement von Pfarrer Bierschneider erinnerte Dekanatsratsvorsitzender Hans Frauenknecht, profitiere doch auch das Dekanat Beilngries ebenso wie die gesamte Diözese davon. Zwischen den einzelnen Gratulationen sang immer wieder der Kirchenchor und spielten Andrea und Benni Lindner und Heinrich Frauenknecht mit Akkordeon, Trompete und Gitarre. Als Beitrag der Pfarrei Schambach wollten die Schambacher Ministranten ihr launiges Gedicht verstanden wissen, mit dem sie auf des Pfarrers Leidenschaft, das „Bergkraxeln", eingingen und ihm allerhand Brauchbares dafür mit auf den Weg gaben. Auch die „Minis" von Gungolding hatten mit einem „Geist von der Heiligen Walburga" gute Wünsche für „den Chef parat, bevor Kirchenpfleger Karl Vielberth das gemeinsame Geschenk aller Vereine und Verbände der Pfarrei Gungolding/Schambach überbrachte. Recht humorvoll und unterhaltsam ging's dann noch zu, als die Kirchenchormitglieder Martina Hörmann, Klaus Frank, Josef Herzner und Karl Vielberth ihren Sketch „Von vorn herein - von hint' herum" zum Besten gaben und bei ihren abschließenden Versen beispielsweise von des Pfarrers Lieblingswörtern sangen. Der Jubilar verhehlte nicht seine Freude über den vollen Saal und das schöne Programm zu der Feier und dankte herzlich. Nicht zuletzt als Umweltpfarrer der Diözese freue er sich über die landschaftlichen Besonderheiten in seinem Wirkungskreis. Mit einem der Lieblingslieder von Pfarrer Bierschneider, „Kein schöner Land in dieser Zeit", gemeinsam von allen im Saal intoniert, endete die Feier.


EK vom 30.03.2003

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