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EK VOM 30.04.2003
 

Zweckverband beschließt Teilsanierung der Wasserleitungen

Walting (och) Die anstehende Baumaßnahme des Straßenbauamtes in Arnsberg nutzt der Zweckverband Wasserversorgung Altmühltal, um in Bereich der Ortsdurchfahrt die Wasserleitungen zu erneuern. Diesen Beschluss fasste die Verbandsversammlung in. seiner letzten ; Sitzung und vergab im nichtöffentlichen Teil der Sitzung die Arbeiten. Unter der Leitung des Vorsitzenden Hans Mayer hatten die Verbandsräte eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Geschäftsführer Gerhard Ochsenkühn informierte im öffentlichen Sitzungsteil über das Ergebnis des Abrechnungsjahres 2002. Dazu stellte er fest, dass der Wasserverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um rund 4400 Kubikmeter abgenommen habe und nunmehr bei knapp über 163000 Kubikmetern liege. Die Schuldenentwicklung, aber auch Entwicklung der Rücklagen nach den Vorgaben des Haushaltsplans verlaufen, für die abgeschlossenen Bauabschnitte 4 und 5 seien die Verwendungsnachweise eingereicht worden. In der Zwischenzeit seien auch die bewilligten Zuschüsse in Höhe von über 500000 Euro beim Zweckverband eingegangen. Ein erstmals seit der Übernahme der technischen Betreuung durch die Stadtwerke Eichstätt durchgeführter Kostenvergleich habe gezeigt, dass der Zweckverband bei den Grundkosten bei der jetzigen Lösung günstiger liege, dieser Vorteil werde durch die erhöhten Kosten für die intensiven Lecksuchen zur Verminderung der Wasserverlustmengen wieder ausgeglichen .Der Vorsitzende bedankte sich in diesem Zusammenhang beim Vertreter der Stadtwerke, Helmut Zecherle, und betonte, „dass die Anlage sehr gewissenhaft geführt und betreut wird und dadurch die Wasserverlustmengen im letzten Jahr halbiert wurden". In einer Übersicht der Verlustkurven der einzelnen Ortsnetze wies der Geschäftsführer nach, dass im Versorgungsnetz Gungolding die höchsten Differenzen sind. Im Anschluss stellten die Verbandsräte auf Empfehlung des Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses, Johann Vollnhals, die Jahresrechnung 2002 fest. die mit einem Gesamtvolumen von 968780,72 Euro abschließt. Als Nächstes stimmten die Räte der Bilanz für das Jahr 2001 zu, nach der die gesamte Anlage einen Gegenwert von 6613060,78 Mark darstellt. Zur Wasserqualität stellte der Vorsitzende fest, dass „die Entwicklung positiv verläuft". Beim Brunnen I weisen die aktuellen Werte 23 Milligramm Nitrat pro Liter auf, beim Brunnen II wurden 21 Mikrogramm gemessen. Die Belastung mit Atrazin liegt in beiden Brunnen bei jeweils 0,06 Mikrogramm je Liter, Atrazin-Desethyl wurde im Brunnen I mit 0,08 Mikrogramm und im Brunnen II mit 0,09 Mikrogramm festgestellt. „Damit werden alle Vorgaben der Trinkwasserverordnung eingehalten", brachte Ochsenkühn die Ergebnisse auf den Punkt. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung stimmte die Verbandsversammlung den Vertragsentwürfen des Ingenieurbüros zu, mit denen der Umfang der nächsten Bauabschnitte abgegrenzt wird. Zum überprüften Sanierungskonzept wurde berichtet. dass die Planungen für den Neubau des Pfünzer Behälters im Zeitplan liegen und in Kürze der genaue Standort festgelegt wird. Die Aufträge für die Sanierung der Wasserleitungen im Bereich der Ortsdurchfahrtsstraße Arnsberg wurden vergeben, der Beginn der Arbeiten wird spätestens Mitte Mai sein. Zum geplanten Notverbund mit dem Zweckverband Denkendorf-Kipfenberg wurde die Geschäftsführung beauftragt, mit dem Nachbarverband die grundsätzlich» Bereitschaft einer gemeinsamen Verbundleitung abzuklären, da bisher eine generelle Zustimmung nicht vorliegt. Durch den Notverbund wäre im Störungsfall die gegenseitige Versorgung in Teilbereichen der Verbandsgebiete möglich.


EK vom 30.04.2003

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