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EK VOM 07.05.2003
 

Waltinger Pfarrer: Bischof Mixa schreibt Brief

Eichstätt (pde/kno) In einem Brief hat Bischof Dr. Walter Mixa die Priester, Diakone und Mitarbeiter im pastoralen Dienst des Bistums Eichstätt über den Ausgang und die weiteren Schritte in der Angelegenheit des Waltinger Pfarrers Stephan Hoffmann informiert Wie berichtet, war Hoffmann im Oktober vergangenen Jahres für zwei Wochen in Untersuchungshaft Grund war der Verdacht auf sexuellen Missbrauch einer 19-jährigen Frau bei einer Leiterschulung der Pfadfinderschaft St. Georg in Kattenhochstatt bei Weißenburg. Auf Anraten seines Anwalts .und mit Einverständnis des Bischofs habe der 29-jährige Pfarrer nicht, auf einer öffentlichen Hauptverhandlung bestanden, heißt es einer Mitteilung des Bischöflichen Ordinariats. Per Strafbefehl vom 21. Februar wurden eine Freiheitsstrafe von zwölf Monaten auf Bewährung und eine Geldbuße von 2000 Euro verhängt Diesen Strafbefehl habe Pfarrer Hoffmann angenommen. In einem Pfarrbrief an seine Gemeinde (wir berichteten) hatte Hoffmann den Eindruck erweckt, als sei die Annahme des Strafbefehls auf Beschluss des Bischofs geschehen. »Herr Pfarrer Hoffmann hat nach eigener Aussage Fehler gemacht Es habe sich aber keine Verfehlungen ergeben,, die nach kirchlichem Recht eine Suspendierung oder gar eine Entfernung aus dem priesterlichen. Dienst notwendig gemacht hätten", heißt es in dem Brief des Bischofs. Dass Hoffmann nicht nach Walting zurückkehren wird, ergebe sich schon daraus, so das Ordinariat, dass die Pfarrei in der Jüngeren Vergangenheit vom Diözesankuraten der Pfadfinderschaft St. Georg geleitet wurde. Diese Aufgabe hatte Hoffmann bereits, im vergangenen Herbst zurückgegeben. Es sei beabsichtigt, in absehbarer Zeit einen neuen Diözesankuraten zu ernennen und" ihn als Pfarradministrator nach Walting zu schicken. „Ich setze in Pfarrer Hoffmann weiterhin Vertrauen und werde ihm zu gegebener Zeit eine entsprechende Aufgabe zuweisen", stellt Mixa fest.


EK vom 04.05.2003 | EK vom 13.05.2003

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