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EK VOM 19.07.2003
 

„Für alle Beteiligten sehr positive Auswirkungen"
Behinderte und nicht behinderte Schüler in Walting / MdL Schneider zu Gast

Walting (wro) Seit knapp einem Jahr werden behinderte Kinder in Außenklassen des Caritas-Zentrums St. Vinzenz in der Schule in Walting unterrichtet. Deshalb stattete der Landtagsabgeordnete Siegfried Schneider der Schule in der Gemeinde Walting einen Besuch ab, um sich vor Ort mit den Initiatoren und Verantwortlichen über die Situation und über die Erfahrungen kurz vor Ablauf des ersten gemeinsamen Schuljahres zu informieren. Bürgermeister Hans Mayer konnte neben dem Abgeordneten Schneider unter anderem auch die Gemeinderäte und stellvertretenden Bürgermeister Josef Herzner und Maria Frauenknecht sowie Gemeinderat Johann Hiemer als Verantwortlicher für die durchgeführten Umbaumaßnahmen, die Schulleiterin Reinhild Uchronski und die Schulleiterin der privaten Schule des Caritas-Zentrums St. Vinzenz zur individuellen Lebensbewältigung, Heidrun Funk, zu diesem gemeinsamen Gespräch begrüßen. Seit September 2002 sind zwei Klassen der privaten Schule zur individuellen Lebensbewältigung und der Tagesstätte des Caritas-Zentrums St. Vinzenz in Walting untergebracht. Diese Auslagerung hat sich angeboten, nachdem zahlreiche Schüler mit Wohnortnähe hier untergebracht werden konnten und in der Schule Walting der erforderliche Bedarf an Räumlichkeiten langfristig zur Verfügung stand. Die beiden ausgelagerten Klassen an der Waltinger Schule sind derzeit zum einen mit zehn Schülern und die zweite Klasse mit acht Vorschulkindern belegt. Sowohl die Schulleiterin der Schule Walting, Reinhild Uchronski, als auch die Leiterin der Privatschule des Caritas-Zentrum St. Vinzenz, Funk, bestätigten, dass diese gemeinsame Nutzung der Schule durch behinderte Kinder mit den Kindern der Grundschule Walting für alle beteiligten Kinder sehr positive Auswirkungen zeigt. So wurden auch verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten, wie Weihnachtsfeier oder ein Besuch im Legoland in Günzburg mit den zum teil auch schwerstbehinderten Kindern, durchgeführt, und so war ein unkompliziertes Miteinander bereits nach kurzer Zeit gegeben. Eine Auslagerung von der Schule in Ingolstadt nach Walting ist zunächst für drei Jahre vorgesehen, jedoch wurde im gemeinsamen Gespräch auch geäußert, dass der Gedanke einer Außenklasse womöglich weitergeführt werden solle. Auch der Landtagsabgeordnete Siegfried Schneider war überzeugt, dass diese Erfahrung für alle Kinder eine gute Startposition für eine unkomplizierte Gemeinsamkeit von Behinderten und Nichtbehinderten bilde. Die soziale Integration von behinderten Kindern in ihrer Wohnungsnähe, wie hier in Walting in vorbildlicher Weise praktiziert, sei sehr wichtig für die Kinder und auch ein Bestreben der Politik.


EK vom 16.07.2003 | EK vom 30.07.2003

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