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EK VOM 19.08.2003
 

Wo sich Himmel und Erde berühren
Altarweihe auf dem Hüttenlagerplatz Almosmühle / Auch neues Lagerkreuz


Eichstätt / Walting (pde) Gleich fünf Anlässe führten die Gottesdienstgemeinschaft auf den Hüttenlagerplatz des Jugendhauses Schloss Pfünz oberhalb der Almosmühle bei Pfünz:
So konnte der scheidende Diözesanjugendpfarrer Josef Funk den neuen Altar am Lagerplatz und das neue Lagerkreuz feierlich weihen. Außerdem wurde des fünften Sterbetages des langjährigen Ministrantenbetreuers, Domkapitular Ludwig Rug, sowie des Silbernen Priesterjubiläums von Pfarrer Franz Glötzner, der ebenfalls seit vielen Jahren in der Ministrantenarbeit tätig ist, gedacht Den Rahmen für den Gottesdienst bot das Treffen der Ministrantenbetreuerinnen und -betreuer des Bistums Eichstätt auf dem Hüttenlagerplatz. Oberhalb der Pfünzer Almosmühle, hoch über dem Altmühltal, .befindet sich seit den 50er, Jahren ein Lagerplatz, auf dem zunächst verschiedene Zeltlager abgehalten wurden. Seit einigen Jahren gibt es dort sehr einfache, aber befestigte Holzhütten, die jedoch nichts von dem ursprünglichen Flair eines Zeltlagers eingebüßt haben. Am höchsten Punkt des Lagers stehen - nicht weit vom Lagerfeuer entfernt - ein Holzkreuz und ein Steinaltar. Hier fanden und finden die Lagergottesdienste unter freiem Himmel statt. Über die Jahrzehnte war der aus unbehauenen Bruchsteinen gemauerte Altar brüchig geworden. Der neue Altar ist ein grob behauener Block aus Juramarmor, in dessen Vorderseite ein einfaches Kreuz gemeißelt wurde. Domvikar Josef Funk, der die Altarweihe vornahm, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass ein Altar quasi als Bindeglied zwischen Mensch und Gott fungiere. Er sei ein Ort, ,, wo Himmel und Erde einander berühren". Deswegen werde der Altar seit jeher in Ehren gehalten, mit Respekt berührt und aus kostbaren Materialien gestaltet. Natürlich sei es nach seinen Worten überall möglich, „das Gedächtnis des Herrn zu feiern. Aber es ist für die Menschen hilfreich und auch Herrn zu feiern. der Eucharistie angemessen, entsprechende Orte dafür eigens vorzusehen". Der neue Altar ist eine Stiftung der Familie. Schöpfel aus Gungolding. Steinmetz Thomas Sohmen hat ein Kreuz an der Vorderseite angebracht und die bruchrauen Seiten entsprechend bearbeitet. Das neue Lagerkreuz wurde von der Kolpingfamilie Eichstätt errichtet. Als Reaktion auf die Abnahme von Kreuzen in Klassenzimmern hatte Kolping im vergangenen Jahr die Aktion „Ja zum Kreuz" gestartet. In diesem Zusammenhang wollte man auch bewusst ein freistehendes Großkreuz renovieren. Domvikar Funk konnte sich in dem feierlichen Gottesdienst nun bei den beiden Vorsitzenden der Eichstätter Kolpingfamilie, Gerhard Rott und Willibald Reuder, bedanken. Reuder, stellvertretender Vorsitzender und Schreinermeister in Eichstätt, hat das neue Kreuz aus massiven Eichenholzbalken gefertigt. Das Team der Ministrantenbetreuer besteht aus knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich um das jährliche Ministrantenhüttenlager, aber auch die zahlreichen Schulungen, Besinnungswochenenden und Freizeiten kümmern .


EK vom 16.08.2003 | EK vom 20.08.2003

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