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EK VOM 19.09.2003 |
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40 Jahre „Bildungsarbeit mit Niveau" KAB Pfünz feierte Jubiläum / „Engagement nicht ins Leere laufen lassen"
Pfünz (EK) 40 Jahre besteht eine aktive Ortsgruppe der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Pfünz. In lockerer und fröhlicher Atmosphäre wurde am vergangenen Wochenende dieses Jubiläum gefeiert. Die große Halle des Pfünzer Zeltplatzes war aufwendig und festlich geschmückt worden; 140 Plakate an den Wänden zeugten von der regen Bildungsarbeit der Gruppe in den vergangenen vier Jahrzehnten. Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Rückschau sowie der Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. KAB-Diözesansekretär Ulrich Berber wies auf die unverzichtbare Rolle der Ehrenamtlichen für den Verband und für die Gesellschaft hin; außerdem rief er anlässlich dieses Jubiläums noch einmal die Eichstätter Bistumsleitung dazu auf, die Arbeit der Verbände und das Engagement der vielen aktiven Christen in ihnen nicht ins Leere laufen zu lassen, indem die notwendige Unterstützung durch Hauptamtliche aus finanziellen Gründen gestrichen wird. Am Sonntag wurde in der voll besetzten Halle mit vielen Gastgruppen und dem ganzen Dorf Gottesdienst gefeiert, vom Chor „Mittendrin" und der Gruppe „Carmen" mitreißend begleitet. Präses und Ortspfarrer, Pater Alfred Blöth, wies in seiner Predigt auf die Last und den Segen hin, die mit der Arbeit verbunden sind. Der Festredner Helmut Kuntscher aus Ingolstadt verband eine anerkennende Rückschau auf die Arbeit der Pfünzer KAB mit ernsten und kritischen Worten über den Zustand und die Zukunft unseres Sozialstaats: Die Absicherung eines gerechten und sozial ausgewogenen Lebensstandards für Rentner, Kranke, Pflegebedürftige und Arbeitslose sei in die Diskussion geraten, und gerade jetzt sei im Konzert der Meinungen die Stimme der christlichen Soziallehre wichtiger als je zuvor in unserer Gesellschaft, damit der drohende, nur auf Gewinn ausgerichtete Kapitalismus nicht die Oberhand gewinne. Es sei tragisch, wenn nun in dieser schwierigen Situation die Kompetenz und die Kreativität der Sozialverbände, wie der KAB. durch personelles „Austrocknen" behindert werde. Andererseits blicke er zuversichtlich in die Zukunft dieser kirchlichen Laienbewegungen, wenn er die engagierte und lockere Art spüre, wie man hier in Pfünz Feste feiere und gleichzeitig Bildungsarbeit mit Niveau betrieben werde.
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EK vom 18.09.2003 | EK vom 20.09.2003
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