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EK VOM 25.09.2003 |
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Die größte Angst der „Miss Eichstätt" war, dass etwas Peinliches passiert Nach ihrer Wahl zur Schönheitskönigin zieht Caroline Biber erste Bilanz / Wackelige Knie beim Lauftraining
Eichstätt/Gungolding (kno) Sie sitzt im Garten ihres Elternhauses in Gungolding, hinter ihr fließt die Altmühl, und noch ein Stückchen dahinter erhebt sich die Wacholderheide. Diese Idylle hat Caroline Biber geprägt: „Ich bin kein Stadtmensch", sagt sie. Zumindest eines wisse sie, was ihre Zukunft angeht: Dass sie weiter auf dem Land leben will, so wie sie es schon seit 18 Jahren - seit ihrer Geburt - in Gungolding tut. Ansonsten lässt die junge Bürokauffrau alles auf sich zukommen, und das ist momentan eine Menge, denn Anfang September ist sie auf dem Volksfest zur ersten „Miss Eichstätt" überhaupt gewählt worden. Dabei war zunächst noch gar nicht klar gewesen, dass Caroline am Wettbewerb teilnehmen würde: Eine Arbeitskollegin und eine ihrer älteren Schwestern hatten sie zwar überredet, und mit „einiger Skepsis" hatte sich Caroline durchgerungen. Doch zur ersten Vorstellung der Kandidatinnen auf dem Hofmühl-Fest war sie prompt zu spät gekommen. Aber der Ehrgeiz war da: Die 18-Jährige meldete sich beim „Megazin", dem „Lifestyle-Magazin für die Region" (Eigenwerbung) und Mitveranstalter dieser Miss-Wahl, an. Zusammen mit elf anderen jungen Damen wurde die Gungoldingerin nach Ingolstadt eingeladen, wo die potenziellen Schönheitsköniginnen zuerst einmal ein Lauftraining absolvieren durften. Caroline, die so etwas noch nie zuvor gemacht hatte, gibt zu, „wackelige Knie" gehabt zu haben, aber nach zwei Stunden saßen die wichtigsten Regeln: „Gerade Haltung, Drehung, Brust raus." Vor allem „nicht ernst schauen, den Mund leicht geöffnet halten und immer lachen".
„Fix und fertig" Freilich - ein bisschen Showgeschäft hatte Caroline, die momentan „solo" ist, auch schon vorher: Sie trainiert die Gungoldinger Garde „Sweet Girls" mit Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren. Trotzdem: Als es schließlich ernst wurde am Volksfestmontag, sei sie „ziemlich aufgeregt", wenn nicht gar „fix und fertig" gewesen. Das Schlimmste war die Angst, dass etwas Peinliches passiert - „ein Sturz oder so". Auch das „Interview" mit der Moderatorin von der Miss-Germany-Corporation war so ein möglicher Stolperstein: „Bei so etwas bin ich ziemlich nervös." Nach dem ersten Durchgang in eigener Abendgarderobe sei sie sehr erleichtert gewesen, sagt Caroline. Der zweite Auftritt im Badeanzug war dann kein Problem mehr.
Lautstarker Fanclub Kein Wunder, denn ihr „Fanclub" mit Mama, Papa, Geschwistern, Freunden und unglaublich lautstarken Freundinnen machte ein derartiges Getöse im Zelt, dass es auch für ein Fußballstadion gereicht hätte, und „ich dann mit so einem Grinsen auf die Bühne gekommen bin". Carolines anfängliches Ziel war bescheiden: Unter die ersten fünf wollte sie bei 13 Teilnehmerinnen kommen. Als sie dann tatsächlich zur „Miss Eichstätt" gekürt wurde, sei alles wie ein Film bei ihr abgelaufen: „Da weiß ich fast gar nichts mehr davon." Mächtig beeindruckt habe sie die Kulisse mit über dreieinhalbtausend Menschen: „Ich habe das Bierzelt noch nie so voll gesehen." Am (Urlaubs/Tag danach habe sie schon eine Menge Glückwunsch-SMS bekommen, und als sie am Mittwoch wieder zur Arbeit in ihre Firma nach Ingolstadt ging, hatten die Kollegen schon ein Plakat mit Internetfotos aufgehängt und allesamt gratuliert. Die erste „offizielle" Amtshandlung war dann ein Fotoshooting für das Oktober-Cover des „Megazin". „Nur bis hier", betont Caroline, und zeichnet mit der Hand die unsichtbare Grenze unterhalb der Halspartie. Mittlerweile hat sich auch die Agentur „IN-Models" gemeldet, und dann kommt ja noch das Engagement für die Hofmühl-Brauerei, für die sie ein Jahr als Werbefigur auftreten soll. Aber da sei noch nichts konkret. Weiter in den Schönheitsligen aufsteigen kann Caroline bei der „Miss Süddeutschland"- und der „Miss Mittelbayern"-Wahl, für die sie qualifiziert ist. Kommt sie unter die ersten drei. geht's schon zur „Miss Germany". Was das Beste für sie bei der „Miss Eichstätt-Wahl gewesen ist? „Ich hab gesagt bekommen, dass ich nicht die Hässlichste bin, und da bin ich schon stolz."
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EK vom 20.09.2003
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