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EK VOM 18.12.2003 |
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Gungolding bescherte der „Lebenshilfe" schönes Fest Auf Initiative von Karl Riedlmeier gab es die 25. Feier für Behinderte der Region / Hohe Auszeichnung
Gungolding (mf) Mit einem „Dankeschön-Gedicht" brachte Gerlinde Alberter am Sonntag bei der 25. vorweihnachtlichen Feier für die Behinderten der Region und deren Angehörigen der Aktion „Lebenshilfe" auf den Punkt, was viele bei dieser Feier fühlten. Schöner und treffender hätte dieses „Geben und Nehmen" auch nicht ausgedrückt werden können. Die „Fünfundzwanzig" zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung, die mit einem beeindruckenden Gottesdienst in der Pfarrkirche Gungolding begonnen hatte. Dompropst und Generalvikar Johann Limbacher, der auch die Predigt hielt, hatte ihn gemeinsam mit Ortspfarrer Josef Bierschneider zelebriert, musikalisch umrahmt vom Gungoldinger Kirchenchor unter der Leitung von Andrea Lindner. Es war auch eine Weihnachtsfeier „unter Freunden", wie sie in Gungolding mittlerweile selbstverständlich sind. Da hilft einfach alles im Ort zusammen, obwohl es die Platzverhältnisse nicht zulassen, dass an der eigentlichen Feier auch die Dorfbewohner teilnehmen können. Ein gut eingespieltes Team von Hauptverantwortlichen unter der Leitung von Cheforganisator und „Erfinder" dieser Feiern, Karl Riedlmeier, sorgte für eine optimale Vorbereitung und einen reibungslosen Ablauf. Vom Ankommen bis zum Heimfahren waren die Gungoldinger Feuerwehrler überall dort präsent, wo Hilfestellungen erforderlich waren. Gerlinde Alberter hatte zusammen mit den „Schützenfrauen" den Saal liebevoll geschmückt und die Nikolauspäckchen gepackt. Schon Wochen zuvor waren neben Karl Riedlmeier noch Hans Rößler und Eduard Schöpfel jun. aus Gungolding, Franziska Sterner aus Inching sowie Hermine Netter und Marianne Reisser aus Pfünz in allen Orten der Gemeinde Walting und in den zur Pfarrei Gungolding/Schambach gehörenden Orten Arnsberg, Schambach und Attenzell unterwegs gewesen und fanden allenthalben offene Türen, so dass sie mit insgesamt 5832 Euro das finanzielle Gerüst für die Feier stellen konnten. So war es auch möglich, die Behinderten mit einem Mittagessen und mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Die eigentliche Feierstunde im übervollen Saal eröffnete Karl Riedlmeier mit einem großen „Begrüßungsreigen". Der Chor „Hakuna Matata" aus Emsing unter der Leitung von Maria Dirsch kam mit seinen frischen Arrangements sofort sehr gut an. Die Grußworte eröffnete Pfarrer Josef Bierschneider mit einem Plädoyer für „Geben ist seliger denn Nehmen". Bürgermeister Hans Mayer zeigte sich „schon ein bisschen von Stolz erfüllt" über „seinen" Gemeindebürger Karl Riedlmeier und fand herzliche Dankesworte für ihn und sein Team und deren großartige Initiative. MdL Siegfried Schneider berichtete, dass er an die bayerische Landesvorsitzende der Lebenshilfe, Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm, mit einer Einladung für diese Feier herangetreten sei. Leider sei ihr das Kommen wegen eines Aufenthalts in Rumänien diesmal nicht möglich. In einem Grußwort zeigte sie sich jedoch äußerst erfreut und dankte Karl Riedlmeier als Motor und Organisator der Feier. Sie wünsche sich viele Nachahmer diese Vorbildes, meinte Schneider abschließend. In dieselbe Kerbe schlug dann auch gleich Landrat Dr. Xaver Bittl, der meinte, dass die Gemeinde Walting und vor allem der Ort Gungolding vor vielen Jahren einmal „Ja" gesagt habe - durch den Auslöser Karl Riedlmeier, und dass so ein Vorbild Wirkung zeige, dafür werde heute der Beweis erbracht. „Lebenshilfe"-Vorsitzender Dr. Alfred Lehmann resümierte, dass 2003 ein gutes Jahr für die Lebenshilfe gewesen sei. Die 130 Angestellten betreuen 640 Behinderte in den verschiedenen Werkstätten und Wohnheimen. Lehmann stellte heraus, dass es nur durch Qualität möglich sei, als Zulieferer beispielsweise von Audi erfolgreich zu sein, denn an sie würden die gleichen Anforderungen gestellt wie an jeden anderen. Weiter sei Ingolstadt die erste „Lebenshilfe" überhaupt, die ein Lern- und Ausbildungszentrum errichte, vor allem damit der Qualitätsstandard gehalten werden und die Leute optimal eingesetzt werden können. Im Bau befinde sich ein Freizeit- und Reit-Therapiezentrum, das in Deutschland nur ein einziges Vorbild habe. Lehmann sagte, das Wagnis, eine Außenwohngruppe einzurichten, dessen Bewohner in erster Linie auf sich selbst gestellt sind, sei geglückt. Dankbar und erfreut zeigte sich Lehmann, dass die Öffentlichkeit hinter der „Lebenshilfe" stehe, was sich einerseits durch die noch nicht so lange zurückliegenden Besuche von Bischof Dr. Walter Mixa sowie von Ministerpräsident Edmund Stoiber und dessen Frau Karin zeigen, ebenso aber durch vielerlei Kontakte belegt werde, wie sie auch Karl Riedlmeier immer wieder einfädelt.
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EK vom 14.12.2003 | EK vom 18.12.2003
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