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EK VOM 30.12.2003
 

Gungoldinger Schützen ehrten ihre Jubilare

Gungolding (jbi) Mit ihrer Jahresabschlussfeier am Stefanstag ließen die Altmühltaler Schützen aus Gungolding ein ereignis- und erfolgreiches Jahr ausklingen. Schützenmeister Robert Herzner freute sich über das überaus große Interesse der Mitglieder an dieser Veranstaltung im voll besetzten „Heustadl" und begrüßte besonders Pfarrer Josef Bierschneider, Ehrenschützenmeister Rupert Müller und die Ehrenmitglieder Siegfried Biber, Josef Glaßner und Josef Herzner. Petra Biber, Karin Gabler und Manuela Rauh stimmten die Besucher mit Keyboard- und Gitarrenklängen auf die Feierstunde ein, und Stefan Piehler regte mit einer besinnlichen Geschichte zum Nachdenken an. Pfarrer Josef Bierschneider verband die aktuelle Frage, ob die Marssonde sich wohl melden wird, mit dem Wunsch vieler Menschen auf ein Zeichen oder ein Signal ihrer Mitmenschen. Passend zur Veranstaltung unterstrich er die Ziele der Schützenvereine: „Schießen oder schützen" - hier sei auf die Ursprünge des Schützenwesens zurückzugehen. „Ich wünsche den Schützen, dass sie ein Ziel vor Augen haben, scharf zu schießen, aber auch das zu beschützen, was vor 2000 Jahren begonnen hat", erläuterte der Pfarrer. Die Aktivitäten des Vereins -vor allem in der Betreuung der Jugendlichen - nannte er ein Stück praktiziertes Christentum. Schützenmeister Herzner ließ die vielfältigen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres Revue passieren. Einen besonderen Dank richtete er an alle aktiven Schützen, die den Verein sportlich vertreten, und an diejenigen, die aktiv zur Gestaltung des Vereinslebens beitragen. Für langjährige Treue wurden mehrere Vereinsmitglieder mit Ehrenzeichen belohnt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Klaus Frank und Josef Rauh ausgezeichnet; bereits 35 Jahre gehören Johann Bauer, Dominikus Denz und Xaver Lang dem Gungoldinger Schützenverein an. Auf eine 40-jährige Mitgliedschaft können Xaver Ganser, Georg Held senior, Rupert Müller, Johann Reitzer und Hedwig Weiser zurückblicken. Mit dem Einakter „Die Sommergrippe" wurden die Besucher auf eine wärmere Jahreszeit eingestellt. Don Camillo und Peppone auf Bayerisch, so kann man die Handlung kurz umreißen, da der Bürgermeister (Stefan Bock) dem Pfarrer (Josef Herzner) ein kleines Schelmenstück geliefert hat. Schnaps im Bier und ein verlorenes „Oachlsolo" bereiten dem Geistlichen Kopfschmerzen. Die fürsorgliche Haushälterin (Gretl Glaßner) ist sehr bemüht, die arge Sommergrippe des Pfarrers mit Hausmitteln zu behandeln, was diesem gar nicht gefällt. Zudem verdächtigt die Mesnerin (Karin Glaßner) den Bürgermeister, sich heimlich aus dem Klingelbeutel bedient zu haben - ein deftiger Schlagabtausch mit Worten ist vorprogrammiert. Nicht zu kurz kommen darf bei der ganzen Verwirrung natürlich die Liebe: Anja Wilding und Christian Glaßner spielen die Kinder von Bürgermeister und Mesnerin, die erst durch kräftige Mithilfe des Pfarrers ein Paar werden. Spontane Beifallskundgebungen und ein kräftiger Applaus nach dem „Happy End" belohnten die Darsteller für ihre gelungene Aufführung.


EK vom 24.12.2003 | EK vom 31.12.2003

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