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EK VOM 22.02.2004
 

Noch nie so viele Mitglieder bei „Vetoniana"

Pfünz (och) Fast 50 Mitglieder konnte Helmut Drieger als Vorsitzender des Pfünzer Heimatvereins „Vetoniana" zur Jahresversammlung im Schützenhaus begrüßen. Dieser große Zuspruch ist laut Drieger sehr erfreulich, da auf der Tagesordnung weder Neuwahlen noch sonstige Brennpunkte aufgeführt waren. So verlief die Sitzung auch entsprechend harmonisch, ein Zeichen dafür, dass mit der Arbeit des Vorstands Einverständnis bestehe. Im Jahresbericht des Vorstands wurden die Hauptaktivitäten herausgestellt. So wurde die Teilnahme der Römergruppe an den Römerfesten in Unterschwaningen und Bad Gögging nochmals geschildert. In Unterschwaningen stand die Pfünzer Gruppe besonders im Rampenlicht, schließlich war außer den Pfünzern keine andere Gruppe eingeladen. Beide Auftritte seien mit Bravour und Routine zur Zufriedenheit der Veranstalter und auch der Teilnehmer gemeistert worden. „Wesentlich mehr Teilnehmer der Römergruppe waren bei beiden Terminen als ursprünglich geplant", lobte Drieger die nach wie vor große Unterstützung der Gruppe. In einem weiteren Punkt seines Berichts informierte der Vorsitzende über eine Besprechung, in der es erneut um eine Wiederbelebung des Kastellfestes ging. „Unter dem Strich nichts Neues", lautete das Resümee. Eine besprochene Unterstützung und Risikoabdeckung wurde zwar zugesagt, beides bliebe aber erheblich unter dem Rahmen, der vom Heimatverein als Mindestgrenze für die Planung und Ausrichtung eines Kastellfestes gesteckt ist. Gleichzeitig berichtete Drieger, dass von ihm ein Grundkonzept für eine umfangreichere Nutzung der Kastellanlage erarbeitet und vorgelegt wurde. Dieses Konzept soll als Grundlage für künftige Besprechungen dienen. In seinem Rückblick ging Drieger neben dem schon traditionellen Seniorennachmittag auch auf den erstmals durchgeführten Oldie-Abend, den Vortrag von Josef Auer über Hexenprozesse im Bereich Pfünz im 16. Jahrhundert und den Reisebericht von Thomas Ochsenkühn über seine Fahrt von Alaska bis Feuerland ein. Der Herbstausflug zur Erfurter Hütte am Achensee wurde als voller Erfolg eingestuft, die Römergruppe hatte im November bei Dreharbeiten des ZDF als Statist mitgewirkt. Insgesamt traf sich der erweiterte Vorstand im Berichtsjahr fünf Mal, der Vorstand selbst hatte vier weitere Sitzungen. Die Mitgliederzahl des Heimatvereins stieg im vergangenen Jahr auf die neue Höchstmarke von 153 Mitgliedern, was einen Zuwachs von 14 Mitgliedern bedeutet. Nach dem folgenden Bericht der Kassenprüfer Birgit Göbel und Norbert Kirschner wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Im nächsten Punkt stellte Drieger verschiedene geplante Aktivitäten vor. Der Vortrag von Josef Auer wird wegen verschiedener Nachfragen am 2. April im Schützenhaus wiederholt. Aus Dennenlohe liegt der Römergruppe eine Einladung zur Teilnahme am Römerfest vor, der Vorstand hat bereits zugesagt. Ein Grillfest ist für den 24. Juli terminiert, für den Herbstausflug wird ein Ziel ausgewählt, bei dem Römeranlagen oder Museen besichtigt werden können. Auch die Vorplanungen für den Seniorennachmittag sind angelaufen. Zusätzlich ist ein Vortrag zugesagt, bei dem Dr. Karl-Heinz Rieder über die Funde berichten wird, die bei den archäologischen Untersuchungen beim Bau der Wasserleitung durch das Pfünzer Tal gemacht worden waren. Für die Römergruppe stehen zusätzliche Arbeitsstunden an: Nach dem Willen des Vorstands wird die Ausrüstung der Gruppe für die anstehenden Auftritte repariert oder erneuert. Zum Abschluss wurden die Anwesenden zu einer kleinen Brotzeit eingeladen, laut Drieger als Dank für das Engagement und die große Bereitschaft, für den Heimatverein Freizeit und Arbeitsleistungen einzubringen.


EK vom 17.02.2004

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