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EK VOM 14.05.2004 |
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Großes Programm und ein großer Wunsch: Die Schule im Dorf lassen
Walting (shb) Schüler, Lehrer und Elternbeirat hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und ein abwechslungsreiches Programm zum 15-jährige Bestehen der Grund- und Teilhauptschule in Walting auf die Beine gestellt. Nach der offiziellen Feierstunde in der Schulturnhalle gab es für Kinder und Erwachsene viel zu sehen und mitzumachen. Das Walderlebniszentrum bot einen Parcours zum Fühlen, Riechen und Tasten, das neue Feuerwehrauto der Gemeinde stand zum Besichtigen und Mitfahren bereit und die Flötengruppe gab eine Probe ihres Könnens. Die Schule nutzte auch die Gelegenheit, die beim Werken und Handarbeiten erstellten Kunstwerke einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, die Kreativen konnten sich an einem Workshop im Werkraum beteiligen und ihr eigenes Papier sieben und pressen. Eine Verlosung und vor allen Dingen der Sponsoring-Lauf sollten dazu beitragen, das Spendenkonto für die Neuausstattung des Computerraums aufzustocken. Druckirisch wurde auch die neueste Ausgabe der Schülerzeitung unters Volk gebracht. Für das leibliche Wohl der Besucher zeichnete der Elternbeirat verantwortlich. Mit einem selbst komponierten Festsong und von diversen Klanginstrumenten begleitet eröffnete die vierte Klasse die Feierstunde. Rektorin Reinhild Uchronski begrüßte die Gäste, Schüler, Eltern und Lehrer, insbesondere die ehemaligen Lehrer, die zur Einweihung der Schule und bereits vorher in der Gemeinde Walting aktiv waren. Mit ein paar Sätzen ließ sie die vergangenen 15 Jahre Revue passieren. Sie erinnerte an die freudigen Ereignisse und an viele Schulfeste. Es gab jedoch auch traurige Momente, so der Unfalltod einer Kollegin oder der von Altbürgermeister Schroll. Wer zur Einweihung sechs Jahre alt war und in die erste Klasse ging, sei heute 21. Damals habe man die erste bis zur sechsten Klasse unterrichtet, heute wisse man nicht, wie es mit der Teilhauptschule weitergehe. Bürgermeister Hans Mayer griff das Stichwort auf und betonte, dass man sich intensiv damit befasse, für die Teilhauptschule eine Lösung zu finden. Für die Verantwortlichen in der Schule hatte er viel Lob übrig: die Räumlichkeiten seien sehr pfleglich behandelt worden, es wurde nichts mutwillig zerstört. Auch die Vorsitzende des Elternbeirats, Karin Swientek, war der Meinung, man solle doch bitteschön die Schule im Dorf lassen. Viele soziale Brennpunkte der Schulen in der Stadt seien auf dem Land unbekannt. Außerdem appellierte sie an die 21-bis 28-Jährigen (die zur Einweihung die Schule besuchten), sie seien jetzt in dem Alter, in dem sie das ihre zum Fortbestand der Schule beitragen könnten. Die Redepausen füllten die Schüler mit Tanz- und Sketcheinlagen. Zum Auftakt zeigte die Flötengruppe ihr Können. Eine zweite Klasse führte vor, was in einer Minute so alles in der Welt geschieht. Die erste und zweite Klasse tanzten durch die vier Jahreszeiten. Der Sketch „Mir ist so warm, warum habe ich nur einen Pullover an" von der vierten Klasse erinnerte das Publikum unangenehm an die Temperaturen im Raum. Die dritte Klasse präsentierte einen Tiger, der im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zum Superstar mutiert und last but not least faszinierte die zweite Gruppe der Erstklässler mit einem Flammentanz. Interessierte konnten auch die Räumlichkeiten von St. Vinzenz besichtigen.
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Mai 2004 | EK vom 14.05.2004
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