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EK VOM 27.05.2004 |
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Trachtenverein feierte Jubiläum ganz groß
Gungolding (mf) Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass in Gungolding eine funktionierende Dorfgemeinschaft besteht, das zurückliegende Wochenende hätte ihn eindrucksvoll erbracht. Der Heimat- und Trachtenverein „D'Waldbauern" und die Freiwillige Feuerwehr hatten sich zusammengetan, um gemeinsam ein Fest zu feiern. Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Feier der Trachtler anlässlich des 40-jäh-rigen Bestehens ihrer Marienkapelle am Geistfirstweg. Der Sonntag gehörte dann den Feuerwehrlern, die ihr neues Löschfahrzeug mit dem kirchlichen Segen offiziell seiner Bestimmung übergaben. Seit am 14. Juni 1964 die Marienkapelle des Trachtenvereins durch den damaligen Ortspfarrer Andreas Heindl gesegnet worden war, ist es Brauch geworden, alljährlich dort eine Maiandacht zu halten. Zum 40-jährigen Bestehens dieser Kapelle hatten die Gungoldinger neben der Dorfbevölkerung auch befreundete Heimat- und Trachtenvereine, sowie die Vereine aus der Pfarrei Gungolding/ Schambach eingeladen. So bewegte sich ein langer Zug von der Ortsmitte über die Altmühlbrücke zur Hofstetter Straße und dann den teils steilen Waldweg zum „Geistfirst" hinauf zur festlich hergerichteten Marienkapelle. Für den Trachtenverein „Altmühler" Eichstätt übergab zu Beginn der Andacht Sieglinde Greifzu dem Patenverein aus Gungolding eine Marienkerze. Pfarrer Josef Bierschneider hatte eigens eine Maiandacht erarbeitet, in der er ebenso wie in seiner Predigt immer wieder die Symbolkraft des Trachtengewandes hervorhob. Musikalisch umrahmten die feierliche Maiandacht die Bläser von der Kipfenberger Tanzlmusi und eine Frauengesangsgruppe vom Gungoldinger Trachtenverein. Zu den Klängen der Kipfenberger Tanzimusi wurde danach zum Festzelt marschiert, wo Vorsitzender Josef Betz sichtlich erfreut ein „volles Haus" begrüßen konnte. Namentlich nannte er die Vereine, die den Trachtlern die Ehre des Mitfeierns erwiesen: die Trachtenvereine aus Kipfenberg, zugleich Patenverein, Eichstätt, Konstein und Gaimersheim, das Patenkind Heimatverein Erlingshofen, die Feuerwehr, den Schützenverein und den Obst- und Gartenbauverein aus Gungolding, die KAB Pfalzpaint-Gungolding, aus Pfalzpaint den Schützen- und den Gartenbauverein aus Arnsberg die Junge Katholische Dorfgemeinschaft, den FCA und den Gartenbau- und Landschaftspflegeverein, sowie die Vereine aus Attenzell und Schambach. Josef Betz erinnerte noch einmal an die Zeit vor 40 Jahren, als die Marienkapelle geplant, gebaut und gesegnet wurde. Grußworte sprachen Bürgermeister Hans Mayer und Pfarrer Josef Bierschneider. Durch den anschließenden Heimatabend, den die Trachtenvereine Kipfenberg, Eichstätt, Gaimersheim und Gungolding gemeinsam gestalteten, führte der Gungoldinger Fähnrich und Vorplattler Georg Straus. Von den Tänzern beeindruckte besonders die Jugendgruppe aus Gungolding, bei denen die Vierjährigen ebenso sicher und freudig bei der Sache waren wie die 14-Jährigen. Begleitet wurden die Tänze von der Kipfenberger Tanzimusi, sowie vom Gungoldinger Vereinsmusiker Otto Lang und von Gertrud Sendtner. Beim Heimatabend wurden auch Ehrungen von Vereinsmitgliedern vorgenommen. Seit 25 Jahren halten dem Verein Irene Dennerlein, Erika Held, Franz und Gertraud Kern, Claudia Rößler, Carola Schaffer und Willibald Schmidt die Treue. Bereits seit 40 Jahren gehören den Trachtlern Siegfried Biber sen., Walter Grill, Ludwig Rößler und Walburga Wagner an. Mit einem Geschenk wurden Walli und Walter Pihale bedacht, die sich unermüdlich und vorbildlich um die Pflege der Marienkapelle kümmern. Schließlich gab es noch ein gemeinsames Geschenk aller Gungoldinger Vereine für Anni Rößler, die zusammen mit ihrem Mann Hans immer zuverlässig und pünktlich die Einladungen und Vereinsmitteilungen in Gungolding austeilt.
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EK vom 15.05.2004 | EK vom 28.05.2004
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