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EK VOM 28.05.2004
 

Gungoldinger feierten ihr neues Löschfahrzeug
Mit der Stationierung des LF 8/6 wird das Engagement der örtlichen Feuerwehr gewürdigt

Gungolding (jfr) Das Wochenende war für die Freiwillige Feuerwehr Gungolding ein Meilenstein in ihrer 112-jährigen Geschichte: Das Löschfahrzeug LF 8/6 wurde in Dienst genommen. Das erste Fahrzeug seiner Art in der Großgemeinde Walting wurde von Pfarrer Josef Bierschneider gesegnet. Danach durfte der Gungoldinger Kommandant Klaus Frank die zahlreichen Besucher begrüßen. Sein Gruß ging an den Bürgermeister Hans Mayer und die Mitglieder des Waltinger Gemeinderat ebenso wie an Landrat Dr. Xaver Bittl, den Landtagsabgeordneten Thomas Obermeier und den Leiter der Polizeiinspektion Eichstätt, Helmut Wühr. Von der Feuerwehrführung waren Kreisbrandrat Alois Strobl, Kreisbrandinspektor Günter Gallus und Kreisbrandmeister Michael Flieger gekommen sowie Ehrenkreisbrandrat Hans Wagner, der sich in seiner Amtszeit für das Fahrzeug eingesetzt hatte. Bürgermeister Mayer erinnerte an die Anstrengungen der Gemeinde im Bereich der Feuerwehren. Mit der Errichtung von neuen Feuerwehrhäusern wurde die Basis geschaffen, um ein solches Fahrzeug überhaupt stationieren zu können. Dass die Entscheidung dann für Gungolding ausfiel, sei auch der soliden und ambitionierten Arbeit der Gungoldinger Wehrmänner zuzuschreiben. Auf die steigenden Anforderungen und Ansprüche, auch an freiwillige Helfer, verwies Landrat Bittl. Schnell werde der Ruf nach Hilfe laut. Um diese Hilfe aber erbringen zu können, sei der Einsatz Einzelner für die Gemeinschaft notwendig. Dass dieser Einsatz auch finanzielle Mittel erfordere, nahm MdL Thomas Obermeier in seinen Grußworten auf. Der Leiter der Polizeiinspektion Eichstätt, Helmut Wühr, würdigte den Einsatz der Feuerwehren gerade bei der Übernahme von Aufgaben. Dadurch werde der Polizei Arbeit abgenommen und trage zur Entlastung bei. Kreisbrandrat Strobl wies darauf hin, dass durch das Löschfahrzeug der Einsatzwert der Wehr gesteigert werde. Die Bewältigung der neuen Aufgaben sei nur mit sehr vielen Stunden in der Freizeit abzudecken. Erst vor kurzem absolvierten 34 Mann erfolgreich die Prüfung in der Technischen Hilfeleistung. Es folgten die Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Aus den Händen von Landrat Bittl, Kreisbrandrat Strobl und Kreisbrandinspektor Gallus erhielten Eduard Schöpfel, Ernst Rößler, Georg Glaßner, Helmut Pfäffel, Josef Rauh, Konrad Schnabel und Richard Lang die verdiente Anerkennung. Im weiteren Festverlauf reihte sich eine Aktion an die andere. Neben der Möglichkeit, das neue Fahrzeug zu besichtigen und bei einer Rundfahrt teilzunehmen, war die Vorführung des Drehleiterfahrzeuges der Feuerwehr Eichstätt geboten. Per Glücksrad bestand hier die Möglichkeit, über eine Fahrt mit der Drehleiter in luftige Höhen zu entschwinden. Den Umgang mit den technischen Geräten zeigten die Gungoldinger Wehrmänner in einer Vorführung. Angenommen wurde ein Pkw-Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Das Übungsziel war dementsprechend die Sicherung der Unfallstelle, die Schaffung eines Zugangs zur eingeklemmten Person durch Einsatz von Spreitzer und Rettungsschere. Den Höhepunkt im Festzelt bildete die große Tombola. Viele attraktive Preise, wie Farbfernseher, DVD-Rekorder, Mountainbike bis hin zu einem Schaf, warteten auf die glücklichen Gewinner. Aus der Lostrommel, gefüllt mit über 2000 verkauften Losen, zogen die Glücksfeen die Nummern, deren Besitzer die freie Wahl aus den vorhandenen Preisen hatten.


EK vom 27.05.2004 | EK vom 04.05.2004

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