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EK VOM 14.08.2004 |
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Wasserzweckverband Altmühltal will Bauabschnitt zügig beenden Hochbehälter am Osterberg und Leitung zur Almosmühle im Bau / Haushalte erhalten im Oktober Bescheide über die erste Rate
Walting (och) Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Altmühltal will den Bauabschnitt 7 bis zum Jahresende so weit fertig gestellt haben, dass die neuen Anlagen in Betrieb gehen können. In diesem Abschnitt wird zurzeit auf dem Osterberg in Pfünz ein neuer Wasserbehälter gebaut - der Baukran ist weithin zu sehen. Zu diesem Behälter wird ab der Almosmühle eine neue Versorgungsleitung verlegt. Die Verbandsräte überzeugten sich vor dem Beginn der jüngsten Verbandsversammlung auf der Baustelle vom planmäßigen Baufortschritt. In der Sitzung unter der Leitung von Vorsitzendem Hans Mayer wurden der Haushaltsplan und die Finanzplanung für die nächsten drei Jahre ausführlich behandelt. Einleitend stellte Geschäftsführer Gerhard Ochsenkühn fest, dass die Schlussrechnungen für den ersten Finanzierungsabschnitt bis auf wenige Ausnahmen von den Abnehmern bezahlt sind. Der Schwerpunkt der Beratungen richtete sich naturgemäß auf den zweiten Finanzierungsabschnitt, in dem drei Baumaßnahmen zusammengefasst sind. Der Neubau des Altmühldükers Pfalzpaint sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrt Arnsberg sind abgeschlossen, für den Altmühldüker wurde der staatliche Zuschuss in Höhe von 93 000 Euro bereits an den Zweckverband überwiesen. Die dritte Baumaßnahme ist der erwähnte Neubau des Wasserbehälters in Pfünz mit der erforderlichen Versorgungsleitung. Ochsenkühn stellte in den Vordergrund, dass bereits ein Beschluss der Verbandsversammlung vorliegt, wonach dieser Finanzierungsabschnitt durch eine Mischfinanzierung gesichert wird. So wird der Zweckverband die nicht durch staatliche Zuwendungen abgedeckten Kosten durch ein neu aufzunehmendes Darlehen in Höhe von 250 000 Euro verringern, der verbleibende Finanzierungsanteil wird durch die Einhebung von Ergänzungsbeiträgen von allen Anschlussnehmern im Verbandsgebiet getragen. Fest steht ebenfalls, dass diese Ergänzungsbeiträge in drei Raten eingehoben werden, wobei die Bescheide für die erste Rate bereits im Oktober von der Geschäftsstelle verschickt werden. Nach den bisherigen Berechnungen werden sich die Beitragssätze in der gleichen Höhe bewegen wie die Sätze im ersten Finanzierungsabschnitt. Schon im Frühjahr nächsten Jahres soll die zweite Rate eingehoben werden, mit den Schlussbescheiden können die Abnehmer im Frühherbst 2005 rechnen. „Wir wollen die begonnenen Bau- und Finanzierungsabschnitte zügig abwickeln" sagte Hans Mayer dazu. Für die weitere Zukunft stellte Ochsenkühn wegen der Sanierungsprojekte eine Verschnaufpause in Aussicht. „Die nächsten Sanierungsmaßnahmen werden mit Sicherheit nicht übergangslos an die jetzigen Maßnahmen angehängt", sagte er. Unbestritten sei jedoch, dass nach dem Abschluss der Sanierung der Gewinnungs- und Speicheranlagen die Sanierung des Rohrnetzes auf dem Plan steht. Damit soll aber frühestens in drei Jahren begonnen werden. Zustimmung erhielt der Entwurf des Geschäftsführers für den Haushaltsplan für das laufende Jahr. Der Haushalt mit 651800 Euro im Verwaltungshaushalt und 992700 Euro im Vermögenshaushalt wurde von der Verbandsversammlung einstimmig beschlossen, auch die Finanzplanung für die Folgejahre wurde genehmigt. „Die Prüfung der Haushaltsrechnung 2003 durch den Rechnungsprüfungsausschuss verlief ohne Beanstandungen" konnte der Vorsitzende des Ausschusses, Hans Vollnhals, den Verbandsräten berichten. Er bescheinigte der Geschäftsstelle eine ordnungsgemäße Arbeit, die folgende Feststellung der Haushaltsrechnung war dann nur noch Formsache. Ebenfalls Zustimmung erhielt die Bilanz für das Rechnungsjahr 2003. Dazu erklärte Ochsenkühn, dass die Verbandsanlagen zum Jahresende 2003 einen Gegenwert von 3044705,07 Euro darstellten. Durch den Behälterneubau in Pfünz wird sich dieser Gegenwert in den nächsten Jahren nochmals erhöhen.
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EK vom 12.08.2004 | EK vom 30.08.2004
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