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EK VOM 02.09.2004
 

Geld für Kirchenrenovierungen
Kreisausschuss bewilligt in sechs Zuschussanträgen für heuer 33 736 Euro

Eichstätt (chl) Trotz der immer enger werdenden Finanzlage - ein Dauerthema in den Gremien des Eichstätter Landkreises - hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag Zuwendungen für Außenrenovierungen von sechs Kirchen im Landkreis zugesagt. Diese Förderungen sind keine überraschenden oder willkürlichen Gaben, sondern folgen genauen Richtlinien, an die sich das Kreisgremium strikt hält, wie Landrat Dr. Xaver Bittl erklärte. Dabei verlässt sich der Kreistag auch ohne explizite Gutachten, die ihrerseits wieder enorme Kosten verursachen würden, auf die Einschätzung der Fachleute vom Landesamt für Denkmalpflege und vom Eichstätter Diözesanbauamt. Für die Instandsetzung der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hagenhill hat der Kreis eine Zuwendung von 8550 Euro bewilligt. Für insgesamt 554 500 Eure werden hier der Turm und das Kirchenschiff mit Chor saniert. Für die Außenrenovierung der St. Johanneskirche in Mantlach steuert der Landkreis 7530 Euro bei, insgesamt sind hier rund 180000 Euro Renovierungskosten veranschlagt. Für die Filialkirche St. Nikolaus in Unteremmendorf genehmigte der Kreisausschuss für heuer eine erste Rate von 5000 Euro. Die Filialkirche Maria Heimsuchung in Erlingshofen wird für rund 138000 Euro außen renoviert, der Kreis beteiligt sich mit 6675 Euro an den Kosten. Zur Dachstuhlsanierung der Filialkirche St. Maria in Neuses steuert der Landkreis heuer eine erste Rate von 4000 Euro bei, insgesamt sind hier Kosten von rund 186 000 Euro veranschlagt. In der Filialkirche St. Nikolaus in Pfünz müssen neben der Außensanierung auch schadhafte Holzbauteile im Dachraum erneuert werden. Dafür sind insgesamt 85000 Euro an Kosten veranschlagt, wobei der Kreis heuer eine erste Rate von 1981 Euro bewilligt. Insgesamt steuert der Landkreis 40 675 Euro zu aktuellen Außenrenovierungen von Kirchen im Landkreis bei, wobei mit dem einstimmigen Beschluss für heuer 33 736 Euro bewilligt sind. Ohne Gegenstimme segnete der Kreisausschuss auch eine Restzuwendung in Höhe von 25550 Euro für die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Eichstätt ab. Bekanntlich hatte die Drehleiter mit Beladung insgesamt rund 483 000 Euro gekostet, der Landkreis unterstützte den Kauf mit insgesamt 93 730 Euro. Die Stadt Eichstätt zahlte 281210 Euro, 179 790 Euro kamen vom Staat. Kreiskämmerer Werner Klein legte auch- den jährlichen Bericht über Beteiligungen des Landkreises an Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts vor: Neben der heuer gegründeten Kliniken im Naturpark Altmühltal Dienstleistungsgesellschaft mbH, deren alleiniger Gesellschafter der Landkreis ist, ist der Kreis bekanntlich an der Altmühltalklinik-Leasing GmbH Kipfenberg zu 49 Prozent, am Klinikverbund Mittelbayern GmbH zu einem Drittel, am Existenzgründerzentrum Ingolstadt GmbH mit 7,5 Prozent und an der Baugenossenschaft Beilngries eG mit 15 von 286 Anteilen beteiligt.


September 2004 | EK vom 13.09.2004

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