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EK VOM 28.09.2004 |
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Regenwetter verdarb Ausflüglern aus Pfünz die gute Laune nicht
Pfünz (och) Das Wetter meinte es nicht besonders gut mit den Teilnehmern am diesjährigen Vereinsausflug des Pfünzer Heimatvereins „Vetoniana". Als Ausflugsziel hatten die Verantwortlichen den Bayerischen Wald ausgesucht und ein abwechslungsreiches Programm vorgesehen. Der Vorsitzende Helmut Drieger informierte aber schon bei seiner Begrüßung darüber, dass wegen des anhaltenden Regens die Wanderungen zugunsten von Besichtigungen reduziert würden. So wurde als erstes Ziel eine Kristallglasfabrik in Arnbruck angefahren, wo im Rahmen einer Hüttenführung die Herstellung von verschiedensten Glasprodukten vorgeführt wurde. Auch die handwerkliche Kunst, die Glasmasse mundgeblasen in fast jede gewünschte Form zu bringen, wurde den Besuchern erklärt und gezeigt. Ebenfalls nicht fehlen durfte der Besuch einer Schnapsbrennerei. Zuerst erfuhren die Ausflügler alles Wissenswerte über die Zusammensetzung und Herstellung der bekannten Schnäpse wie Bärwurz und Blutwurz. Nachdem die Schnäpse und Liköre auch probiert werden konnten, besserte sich die Laune auch ohne die herbeigesehnte Sonne zusehends. Am zweiten Tag entschloss sich die Reisegruppe, die geplante Wanderung zum Lusen bei Waldhäuser trotz des unbeständigen Wetters durchzuführen. Schon der Aufstieg zum Gipfel war nicht alltäglich. In diesem Gebiet des Bayerischen Waldes wird der Wald sich selbst überlassen, der Windbruch bleibt ebenso liegen wie durch den Borkenkäfer geschwächte und umgestürzte Bäume. Es bot sich bei anhaltendem Nebel ein gespenstisches Bild, als links und rechts des Weges die abgestorbenen Baumstämme kahl in den Himmel ragten. Der Gipfel auf 1373 Metern ist ein wüster Trümmerhaufen aus Granit, die ganze Gipfelszenerie ist mit grüngelber Schwefelflechte überzogen. Der Fernblick blieb den Besuchern aber verwehrt, weiter als im Umkreis von hundert Metern war nichts als der Nebel zu sehen. Während des anschließenden Besuchs im Lusenschutzhaus waren die persönlichen Eindrücke des Aufstiegs immer wieder Auslöser für Diskussionen. Nach dem Abstieg wurde auf dem Heimweg noch ein kurzfristiger Stopp auf der Walhalla bei Donaustauf und dem Besuch der Ruhmeshalle eingelegt. Bei seiner Verabschiedung auf dem Rückweg sicherte Drieger der Gruppe zu, dass der Heimatverein auch im nächsten Jahr wieder einen Ausflug durchführen wird.
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EK vom 28.09.2004
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