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EK VOM 16.10.2004
 

Gungoldinger Trachtler feiern „zweiten Hebauf“
Original-Turm wieder auf das Turmhaus gesetzt

Gungolding (mf) „Drei Dinge gehören zu Gungolding: die Pfarrkirche, die Wacholderheide und das Turmhaus". Dies sagte stellvertretende Bürgermeisterin Maria Frauenknecht beim „zweiten Hebauf' des Turmhauses, als nun das im Rohbau errichtete Haus seinen restaurierten Original-Turm wieder aufgesetzt bekam und sie zu diesem Anlass im Namen der Gemeinde Walting gratulierte. Viele Gungoldinger bekundeten spontan ihre Freude, weil sie mit dem markanten Turm auch ein gutes Stück Heimat verbinden. In den vergangenen Wochen war es auf der Baustelle des Heimat- und Trachtenvereins oft zugegangen wie auf einem Ameisenhaufen, so eifrig wurde dort von Jung und Alt gewerkelt und der Rohbau erstellt. Vorsitzender Josef Betz hob das bei seinem Dank an alle Helfer auch hervor und nannte namentlich eine ganzen Reihe von Rentnern, die zum Teil Tag für Tag auf der Baustelle waren. Besonderes Lob zollte er ebenso den vielen Jungen und Junggebliebenen, die in ihrer Freizeit mithalfen, wo sie nur konnten, und nicht zuletzt dem „Baustellen-Polier" Gerhard Rössler. Zur Hebfeier, die auf Wunsch der „Rentner-Gruppe" mit einem „Kesselfleischessen" verbunden war, konnte Josef Betz auch Maurermeister Karl Lang, Zimmerermeister Siegfried Biber und Statiker Albert Schneider begrüßen, die zusammen mit Architekt Thomas Sendtner das Werk fachlich betreuen. Besonders erfreut zeigte er sich noch darüber, dass die gesamte Familie Rauh als frühere Besitzer und jetzige Nachbarn zum Hebaufgekommen war und in der Halle des Trachtenvereins im Gungoldinger Mehrzweckgebäude mitfeierte. Das Haus soll nach seiner Fertigstellung, voraussichtlich im nächsten Jahr, vor allem der Trachtenjugend als Domizil dienen, aber auch zu anderen Zwecken der Brauchtumspflege genutzt werden.


EK vom 15.10.2004 | EK vom 21.10.2004

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