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EK VOM 21.10.2004 |
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Wasserzweckverband setzt Vorauszahlungsraten fest Mit Arbeiten im Zeitplan / Bescheide rasch verschickt
Walting (och) Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung Altmühltal hat sich in ihrer jüngsten Sitzung ausführlich mit dem Bauverlauf des Neubaus des Pfünzer Hochbehälters und dem Entwurf der Beitragssatzung zur Finanzierung des zweiten Bauabschnitts befasst. Zum Bauverlauf konnte der Vorsitzende Hans Mayer dem Gremium mitteilen, dass sich die Baufirma im Zeitplan befindet und die Maßnahme termingerecht abgewickelt wird. Auch das Ziel des Zweckverbandes, die Abnehmer noch in diesem Jahr aus dem neuen Behälter mit Wasser versorgen zu können, wird erreicht werden. „Um die Außenanlagen kümmern wir uns im nächsten Jahr, sobald das Wetter mitspielt" sagte Mayer. Die neue Versorgungsleitung ab der Almosmühle ist verlegt und in den Behälter eingebunden. Die erstmalige Füllung des Behälters zur Dichtigkeitsprüfung wird in dieser Woche erfolgen. Damit sind die Hauptarbeiten fast abgeschlossen. Übergangslos werden jetzt die Arbeiten im Behälter weitergehen; der Einbau der Steueranlage sowie das Fliesen der Vorkammer sind die nächsten Schritte. Der von Geschäftsführer Gerhard Ochsenkühn vorgelegte Entwurf der Beitragssatzung zur Finanzierung des zweiten Finanzierungsabschnitts war Grundlage für eingehende Beratungen. Der zweite Finanzierungsabschnitt umfasst drei Baumaßnahmen. Der Neubau des Altmühldükers Pfalzpaint (Bauabschnitt 06) sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrt Arnsberg (Bauabschnitt 08) sind abgeschlossen, der Behälterneubau Pfünz (Bauabschnitt 07) wird spätestens Mitte 2005 vollständig abgewickelt sein. Die Gesamtkosten für diese drei Bauabschnitte liegen bei 1,533 Millionen Euro, vom Freistaat Bayern erhält der Zweckverband für diese Maßnahmen Zuwendungen in Höhe von 433 874 Euro. In einer früheren Sitzung hat sich die Verbandsversammlung bereits festgelegt, dass dieser zweite Finanzierungsabschnitt durch eine Mischfinanzierung gesichert wird. So wird der Zweckverband die nicht durch staatliche Zuwendungen abgedeckten Kosten durch ein neu aufzunehmendes Darlehen in Höhe von 250000 Euro verringern, der verbleibende Finanzierungsanteil wird durch die Einhebung von Ergänzungsbeiträgen von allen Anschlussnehmern im Verbandsgebiet getragen. Ochsenkühn führte aus, dass zur Berechnung der Vorauszahlungsraten ein umzulegender Aufwand von 850000 Euro zu Grunde gelegt wird. Der Satzungsentwurf sieht für die Vorauszahlungen Nettobeitragssätze von 0,33 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche und 1,47 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche vor. Ebenfalls bereits beschlossen ist, dass diese Ergänzungsbeiträge in drei Raten eingehoben werden, wobei die Bescheide für die erste Rate schon innerhalb der nächsten zwei Wochen von der Geschäftsstelle verschickt werden sollen. Von der Verbandsversammlung wurde noch einmal der Gesamtfinanzierungsplan durchleuchtet. Der Vorschlag, den Eigenanteil des Zweckverbandes zu erhöhen, wurde bis zur Berechnung der endgültigen Beitragssätze zurückgestellt. „Bis dahin wird auch der Behälterneubau schlussgerechnet sein" sagte Ochsenkühn. „Aus den dann vorliegenden Abschlussbeträgen wird auf jeden Fall eine neue und endgültige Kalkulation durchgeführt." Die Verwaltung wurde aufgefordert, den Abnehmern in jedem Fall eine ausführliche Information zukommen zu lassen. Die Verbandsversammlung stimmte in der anschließenden Abstimmung einstimmig dem Entwurf der Beitragssatzung zu.
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EK vom 21.10.2004 | EK vom 26.10.2004
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