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EK VOM 10.12.2004
 

Tierische Komödie im Gungoldinger Theater

Gungolding (mf) Mit der bayerischen Komödie in drei Akten von Wolfgang Bräutigam „Vorsicht bissiger Hund oder die Tretminenentschärfer" gehen die Theaterspieler des Heimat- und Trachtenvereins Gungolding in den ersten Januar-Tagen auf die Bühne ihres Vereinslokals, Gasthaus Wittmann, in Gungolding. Derzeit sind sie unter der Leitung ihres langjährigen und erfahrenen Spielleiters Georg Glaßner noch mitten in den Proben. Der Inhalt der Komödie stellt sich so dar, dass im Haus des Kaminkehrermeisters Schwarz dicke Luft herrscht, weil der Hausherr, wenn er zu seiner Arbeit geht, dauernd in die Hinterlassenschaft von Hunden tritt. Nicht besser geht es dem Postboten Eilig, der öfter mal mit zerrissener Hose heim kommt. Kein Wunder, dass die beiden keine Hunde mögen und deswegen auf die Idee kommen, einen Verein zu gründen, um die Freiheit und die Verunreinigung durch Hunde einzuschränken: die „Tretminenentschärfer". Das ruft die Opposition, sprich die Hundefreunde, auf den Plan. Sie treten gemeinsam als „Maulkorbgegner" an. Dann ist plötzlich des Pfarrers kleiner Pinscher verschwunden. Schwarz und Eilig denken sich ununterbrochen Streiche aus, um die Umgebung von den Vierbeinern zu befreien. Weil just zu der Zeit Heidi, die Tochter von Schwarz, sich einen kleinen jungen Hund zulegt, ist der Familienkrach vorprogrammiert. Wie es dennoch zu Kompromissen und schließlich zur Versöhnung kommt, das zeigen die Gungoldinger Theaterspieler bei ihren Aufrührungen am Sonntag, 2., Donnerstag, 6., Freitag, 7. und Samstag, 8. Januar 2005, jeweils um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 2. Januar ist zusätzlich eine Nachmittagsaufführung um 14.30 Uhr vorgesehen. Die Spieler sind fast alle erfahrene Theaterleute, die teilweise schon ihr 25. Bühnenjubiläum hinter sich haben. Ganz neu ist diesmal Monika Rößler dabei. Sie spielt die Cousine des Postboten Edgar Eilig, der von Josef Schmidt jun. dargestellt wird. Den Kaminkehrer Rainer Schwarz spielt Franz Fieger, seine energische Ehefrau Brigitte Miehling und deren Tochter Michaela Schmidt. Walburga Wagner ist auf der Bühne die Oma , Specht, die Mutter von Barbara Schwarz. Den naturverbundenen Pfarrer Günter Krug verkörpert Georg Glaßner. Waltraud Trost mimt die Hundeliebhaberin und Tierärztin Ingrid Heil, Josef Betz den Metzgermeister Heinz Semmel und Stefan Frank den Gemeindediener Gerhard Rat. Hinter der Bühne stehen Margarete Glaßner und Anni Rößler für alle Fälle als Soufleusen bereit. Karten im Vorverkauf gibt es bereits ab morgen, Samstag, bei Christine Rößler in Gungolding, Wacholderheide 4, Telefon (0 84 65) 15 22, an den Werktagen allerdings erst ab 17 Uhr.


EK vom 04.12.2004 | EK vom 15.12.2004

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