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EK VOM 15.12.2004
 

Barbara Stamm: Menschenwürde in allen Lebenslagen wahren

Gungolding
(mf) Barbara Stamm war bei der Feier sofort „mittendrin im Geschehen", und ihre herzliche Art schaffte eine wohltuende Nähe zu den vielen Behinderten, ihren Eltern, Angehörigen und Betreuern. Siegfried Schneider habe ihr begeistert von Karl Riedlmeier und „seinen" Weihnachtsfeiern in Gungolding erzählt, berichtete sie. Menschen ins Blickfeld zu nehmen, die auf das Miteinander und Füreinander angewiesen sind, das sei die gemeinsame Aufgabe aller, die sich gesellschaftlich und politisch engagieren. Als Lebenshilfe-Vorsitzende sei sie besonders dankbar dafür, dass im kommunalpolitischen Bereich so viele in der Arbeit für Behinderte tätig sind. Ausdrücklich nannte sie hier den anwesenden Ingolstädter OB Dr. Alfred Lehmann und MdL Siegfried Schneider, der für die Lebenshilfe und für Förderschulen stets nicht nur ein offenes Ohr, sondern immer auch persönliches Engagement zeige. „Ihr Verein Lebenshilfe", der ja ein Eltern- und Selbsthilfeverband ist, zeichne sich dadurch aus, dass er stets Eigeninitiative ergreift und nicht zuerst „nach dem Staat ruft". Die Eltern und Angehörigen der Behinderten bewiesen durch ihren Zusammenschluss in der „Lebenshilfe" vor allem auch darin ihre Verantwortung, dass sie Vorsorge treffen für die Zeit, in der sie selber nicht mehr für ihre Kinder da sein können. „Die Würde des Menschen gilt es in allen Lebensphasen und in allen Lebenslagen zu gewährleisten; das ist unser Auftrag", schloss die Politikerin ihren beeindruckenden Vortrag.


EK vom 10.12.2004 | EK vom 15.12.2004

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