|
|
|
 |
 |
 |
 |
EK VOM 17.01.2006 |
 |
|
|
Schützenmeister appelliert an Mitglieder, mehr Arbeitseinsatz zu zeigen Waldhornschützen blicken in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht auf erfolgreiches Jahr zurück
Walting (shb) Die von den Jägern und Bauern an die Schützen herangetragene Bitte, den Jäger- und Bauernball im Schützenhaus abhalten zu dürfen, sei vom Vorstand einstimmig befürwortet worden. Allerdings zu den üblichen Bedingungen, was heißt, dass Ausschank und Bewirtung der Verein übernimmt. Das, sowie weitere klärende Gespräche wurden von der Jagdgenossenschaft jedoch dann abgelehnt, so Schützenmeister Hermann Strauß bei der Generalversammlung der Waldhorn Schützen. Er sah sich zu der Stellungnahme genötigt, um Gerüchten in der Sache entgegenzutreten. Hauptthema der Versammlung war jedoch der Rückblick auf das Sportjahr. Mit dem Besuch der wöchentlichen Übungsabende war Strauß sowohl in sportlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht sehr zufrieden; auch die Beteiligung an Schützenfesten und dem Volksfestumzug in Eichstätt sei hervorragend gewesen. Was ihm etwas Sorge bereite, sei die Bereitschaft der Mitglieder bei Arbeitsdiensten. Sein Appell: doch die immer aktive „alte Truppe" künftig wieder verstärkt zu unterstützen. Ein paar Zahlen zur Statistik: der Mitgliederstand ist mit 151 gegenüber dem Vorjahr rückläufig; von den Mitgliedern sind 31 Frauen und Mädchen; insgesamt 24 Schüler und Jugendliche sind aktiv. Das Sportjahr begann für Sportleiter Franz Strauß mit den Gaumeisterschaften. Zwei Luftpistolen-Schützen konnten sich plazieren: Simon Bauer erreichte mit 304 Ringen Platz 43, Gisela Bauer den 2. Platz mit 329 Ringen. Auf Bezirksebene schoss sie mit 314 Ringen in der Damenklasse außer Konkurrenz. Bei den Fernwettkämpfen im Gau Eichstätt war sie an zweite Stelle auch vorne mit dabei. Die Waldhorn-Schützen beteiligten sich bei den Jubiläumsschießen in Erkertshofen, Kaidorf und Greding, und nicht zuletzt beim Gutmann-Cup in Titting. Das Gemeindepokalschießen wurde in Pfalzpaint ausgetragen. Bei den Rundenwettkämpfen 2004/2005 waren die Waldhorn-Schützen mit drei Mannschaften vertreten. Mannschaft I schoss in der A-Klasse II und war in der Abschlusstabelle auf Rang sechs. Mannschaft II in der B-Klasse IV erreichte einen vierten Platz. Die III. Mannschaft in D-Klasse II lag am Schluss der Runde auf Rang acht. Die Vereinsbestmarke wurde im März gegen Grösdorf von Wolfgang Hiemer etwas höher geschraubt; es gelang ihm eine Serie mit 384 Ringen. Die III. Mannschaft musste abgemeldet werden, dafür wurde eine Luftpistolen-Mannschaft angemeldet, die sich in B-Klasse II bewähren muss. Der Bericht des Jugendbetreuers Richard Strauß ging schwerpunktmäßig auf die Beteiligung der Schüler und Jugendlichen an vereinsinternen Wettkämpfen ein. Darüber hinaus traten sie bei den Gaumeisterschaften in Titting mit an. Bei den Schülern männlich erreichte Dominik Pfaller den 16. Platz, auf Platz 17 folgte Christian Kemether; mit der Luftpistole in der Jugendklasse erreichte Benjamin Enthaler den zweiten Platz. Weiter waren sie bei den Schülerrundenwettkämpfen in der Gruppe IV vertreten; Walting erkämpfte sich den vierten Platz mit 6:10 Punkten. Es schössen Dominik Pfaller, Johannes Strauß, Christian Kemether, Manuela Strauß, Stefanie Schroll) und Maximilian Lindl. Stefanie Schroll konnte sich den ersten Platz in der Gruppe IV sichern. Die Bootsfahrt auf der Altmühl mit anschließender Grillfeier sei gut angekommen. Den Schnitt von 6,5 Jungschützen an 32 Übungsabenden wertete Jugendleiter Richard Strauß als Erfolg gegenüber dem Vorjahr. Auf einen wahren „Titelregen" im abgelaufenen Jahr konnte Bogenreferent Simon Bauer zurückblicken. Die Gaumeisterschaften Fita 70 Meter fanden in Walting statt. Folgende Ergebnisse wurden mit dem Recurvebogen erzielt: Benedikt Wenzl wurde in der Schülerklasse A Gaumeister, Thomas Hiemer in der Schülerklasse B und Benjamin Enthaler in der Jugendklasse. Die Gaumeister bei den Compoundern heißen Raphael Miehling in der Juniorenklasse und Simon Bauer in der Schützenklasse. Die Schützen Simon Bauer, Franz Frey und Anselm Pickl wurden auch mit der Mannschaft Gaumeister. Bei den Bezirksmeisterschaften in Raitenbuch belegte Raphael Miehling mit dem Compoundbogen einen zweiten Platz in der Juniorenklasse. Für die Bayerischen Meisterschaften in Hochbrück hatten sich Benjamin Bruckner, Raphael Miehling und Simon Bauer qualifiziert. Raphael Miehling kam in seiner Klasse mit 623 Ringen auf den vierten Rang und verfehlte um vier Ringe die Deutsche Meisterschalt. Auf Gauebene wurde wieder ein Rundenwettkampf ausgetragen, bei dem die I. Mannschaft mit den Schützen Franz Frey, Raphael Miehling, Gisela Bauer und Simon Bauer mit 22:0 Punkten den Titel erfolgreich verteidigte. Auch die II. Mannschaft (Benjamin Enthaler, Anselm Pickel, Benjamin Bruckner und Thomas Hiemer) schoss hervorragend und kam verdient mit 18:4 Punkten auf den zweiten Platz. Die Gaumeisterschaften Halle 2006 fanden bereits im November und wieder in Walting statt. Neun Waltinger Bogenschützen nahmen teil und ernteten erneut eine Flut von Titeln. Gisela Bauer wurde in der Damenklasse Gaumeisterin mit 447 Ringen; in der Schülerklasse B erneut Thomas Hiemer mit 389 Ringen; in der Schülerklasse C wurde Thomas Fritz mit 314 Ringen Gaumeister. Bei den Compoundschützen wurde Simon Bauer mit 549 Ringen Gaumeister in der Schützenklasse. Auch die Mannschaft - Franz Frey, Anselm Pickel und Simon Bauer - holte sich wieder den Gaumeistertitel. Auf Bezirksebene holten sich Raphael Miehling, Simon Bauer und Anselm Pickel vordere Plätze; für die bevorstehende Bayerische Meisterschaft im Februar qualifizierten sich Raphael Miehling und Simon Bauer. Erstmals wurde auf Bezirksebene eine Compoundliga ausgetragen. Die Waltinger nahmen mit den Schützen Franz Frey, Raphael Miehling, Benjamin Bruckner, Anselm Pickel und Simon Bauer daran teil. Nach dem 2. Wettkampftag stehen die Waltinger auf Platz vier. Kassier Manfred Strauß berichtete von 20 000 Euro Umsatz. Es wurde in ein Jugendgewehr investiert und in eine neue Auswertemaschine. Dennoch blieb ein kleiner Überschuss, was als Zeichen für das solide Wirtschaften des Vereins gelten kann.
|
EK vom 17.01.2006 | EK vom 21.01.2006
|
Druckbare Version
|
|