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EK VOM 20.03.2006
 

Zweckverband: Ziel erreicht
Endgültige Beitragssätze beschlossen / Gebühren bleiben konstant

Walting (och) Die Abrechnung des zweiten Finanzierungsabschnittes war Hauptthema der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes Altmühltal. In der Sitzung unter der Leitung von Vorsitzendem Hans Mayer legte Geschäftsführer Gerhard Ochsenkühn die Abschlusszahlen vor. Das Ziel des Zweckverbandes, durch die Umsetzung einzelner funktionsfähiger Bauabschnitte im Rahmen der Gesamtsanierung die Wasserversorgung zu verbessern und zu erneuern, sei erreicht, sagte Ochsenkühn. Für den zweiten Finanzierungsabschnitt mussten insgesamt knapp 1,45 Millionen Euro aufgewendet werden, staatliche Zuwendungen wurden in Höhe von über 430 000 Euro zugesagt. Der Eigenanteil des Zweckverbandes bezifferte Ochsenkühn auf 250 000 Euro, den über Beiträge umzulegende Finanzierungsanteil errechnete er in Höhe von 765 000 Euro. Die endgültige Abrechnung kam gegenüber den Kostenkalkulationen zu dem erfreulichen Ergebnis, dass eine erhebliche Kostenunterschreitung von über 83.000 Euro ausgewiesen werden kann. Die beschlossene Satzung legt Nettobeitragssätze von 0,26 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche und 1,25 Euro pro Quadratmeter Geschoßfläche fest. Die Geschäftsstelle wird die Schlussbescheide in den nächsten Tagen verschicken. Zum Abrechnungsjahr 2005 berichtete der Geschäftsführer, dass der Wasserverkauf auf 161246 Kubikmeter angestiegen sei. Gleichzeitig sei es durch die konsequente Überwachung des Rohrnetzes durch die Stadtwerke Eichstätt gelungen, den Wasserverlust weiter zu senken. Anhand einer Grafik konnte den Verbandsräten deutlich gemacht werden, dass in den Ortsnetzen Rieshofen, Pfalzpaint und Gungolding die größten Wasserverlustmengen ausgemacht wurden. In seinem weiteren Bericht kam Ochsenkühn auf den planmäßigen Abbau der Schulden zu sprechen. Der Verband hat im vergangenen Jahr durch die Umschuldung eines Darlehens einen erheblichen Zinsvorteil erreichen können. Die ausgewiesenen Rücklagen Ende 2005 erlauben es dem Zweckverband, anstehende kleinere Maßnahmen selbst finanzieren zu können. Ochsenkühn erwähnte die inzwischen erfolgte Sanierung der zwei Brunnenschächte sowie der Ortsabgabeschächte Gungolding und Isenbrunn. „Die waren in einem wirklich schlechten Zustand" sagte Ochsenkühn. Einen Wermutstropfen hatte der Geschäftsführer dann doch parat. Durch die geänderten Zuschussrichtlinien des Freistaates Bayern wird der Zweckverband für seine künftigen Sanierungsmaßnahmen keinen Staatlichen Zuschuss mehr erhalten. „Der Verband muss künftig alles aus der eigenen Rücklage, über Fremdmittel oder Ergänzungsbeiträge finanzieren" stellte er in seiner Prognose fest. Laut Haushaltsplan und Finanzplanung sind in den nächsten Jahren keine größeren Bauabschnitte vorgesehen. Bei den Investitionen wurde die Fortsetzung der Sanierung der Ortsabgabeschächte Rieshofen, Pfalzpaint und Arnsberg beschlossen, dafür sind insgesamt 60 000 Euro vorgesehen. Die Wassergebühren und die Herstellungsbeiträge bleiben konstant. Der Haushalt mit 570400 Euro im Verwaltungshaushalt und 548 200 Euro im Vermögenshaushalt wurde von der Verbandsversammlung einstimmig beschlossen. Die Wasserqualität halt sich auf dem Niveau der Vorjahre. Der Nitratwert liegt im Mittel bei 26 Milligramm je Liter, Atrazin wurde im Brunnen I mit 0,04 Mikrogramm und im Brunnen II mit • 0,06 Mikrogramm nachgewiesen, beim Atrazindesethyl ist die Belastung mit 0,07 Mikrogramm je Liter unverändert,


EK vom 18.03.2006 | EK vom 20.03.2006

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