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EK VOM 01.06.2006
 

Zwei Hubschrauber geben Pfalzpainter Wehr die Ehre
Großes Aufgebot bei Einweihung des neuen Gerätehauses / Minister Siegfried Schneider überbringt Grüße der Staatsregierung

Pfalzpaint (ser) Die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Pfalzpaint zog am Sonntag zahlreiche Schaulustige an, die ein in der Tat sehenswertes Programm geboten bekamen. Das geplante Standkonzert am Dorfplatz fiel allerdings buchstäblich ins Wasser. Das blieb jedoch der einzige Wermutstropfen. Am Gottesdienst, den Pfarrer Josef Bierschneider zelebrierte und den die örtliche Jugendfeuerwehr gestaltete, nahmen elf Gastvereine mit ihren Fahnenabordnungen sowie viele Besucher aus dem Gemeindebereich und die Kapelle Altmühlblechtett aus Rapperszell teil. Die befreundete Wehr aus Schönbrunn im Fichtelgebirge hatte leider absagen müssen, weil sie wegen des Katastrophenalarms im Landkreis Wunsiedel im Einsatz war. Während des Gottesdienstes wurde die Figur des hl. Florians gesegnet, den Konrad Hiemer senior gestiftet hatte. Im Anschluss an die Messe begrüßte Bürgermeister Hans Mayer die anwesenden Gäste und gratulierte der Wehr zu diesem prächtigen Bauwerk. Danach überbrachte Staatsminister Siegfried Schneider die Grüße der Bayerischen Staatsregierung, der stellvertretende Landrat Anton Knapp die Glückwunsche des Landkreises und Kreisbrandrat Alois Strobl gratulierte seitens der Kreisbrandinspektion. Strobl überreichte gleichzeitig Feuerwehrehrenkreuze an Andreas Heiß und Josef Schroll. Bauleiter Hans Hiemer stellte den Bauablauf nochmals dar und übergab den Schlüssel an den Bauherren, Bürgermeister Hans Mayer, der ihn postwendend an Kommandant Konrad Vogel weiterreichte. Pfarrer Bierschneider und Pastor Kollel segneten die Räumlichkeiten. Geschäftsführer Martin Mack von der Firma 2M Kunststofftechnik aus Walting übergab einen neuen Beamer an Jugendwart Roland Schermer, der zu Schulungszwecken eingesetzt werden kann und die Ausstattung des Schulungsraumes komplett machte. Als letzten Programmpunkt am Vormittag gab es eine Fahrzeugschau und Sicherheitshinweise. Pünktlich um 13 Uhr landete der erste Rettungshubschrauber, der SAR Ingo 51 aus Manching, neben den Festzelten. In der Zwischenzeit waren auch die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und Polizei angereist. Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Besucher das neue Gerätehaus mit der Ausrüstung bestaunen, das Fahrzeug der UG-ÖEL des Katastrophenschutzes des Landkreises Eichstätt unter die Lupe nehmen oder den Einstellungsberater der Polizei mit Einsatzfahrzeug einen Besuch abstatten. Zudem hatten die Kameraden der Eichstätter Feuerwehr ihre Drehleiter dabei und gewährte eine Überblick über den Ort aus 30 Metern Höhe. Außerdem konnten die Fahrzeuge der Feuerwehr Gungolding und Hofstetten besichtigt werden. Um 14 Uhr lief dann in Pfalzpaint die Sirene und die Feuerwehr aus Gungolding rückte mit ihrem neuen LF 8/6 an, um eine Schauübung vorzuführen. Aus einem Auto mussten zwei Übungspuppen mit Rettungsschere und -spreizer befreit werden. Die Besucher waren begeistert vom hohen Ausbildungsstand und der Einsatzbereitschaft der Kameraden aus dem Nachbardorf. Just in dem Moment, als die Gungoldinger Feuerwehrler großen Applaus erhielten, schwebte der zweite Rettungshubschrauber, Christoph 32 vom Klinikum Ingolstadt, ein. Die Helikopter sorgten natürlich für erhebliches Aufsehen. Etwas später führten dann die Kameraden der Feuerwehr Hofstetten ihr Hochdrucklöschgerät Ifex 2000 vor. Die Besucher waren überrascht, dass man mit so wenig Wasser und Druckluft so große Löscherfolge erzielen kann. Bei diesem Programm war es kein Wunder, dass zahlreiche Gäste bis in die späten Abendstunden mit der Feuerwehr Pfalzpaint feierten.


EK vom 01.06.2006 | EK vom 07.06.2006

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