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EK VOM 07.06.2006 |
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Schon auf Platz 13 der Solarbundesliga Ein Spitzenergebnis für den Ort Rieshofen
Rieshofen (rx) Die Fußballweltmeisterschaft steht vor der Tür, doch kurz vorher werden auch noch andere begehrte Trophäen vergeben: die in der Solarbundesliga nämlich. Dabei hat Rieshofen, 160 Einwohner zählender Gemeindeteil von Walting, in der aktuellen Saison 2005/2006 in der Kategorie „Ortsteile" deutschlandweit von 501 Dörfern den 13. Platz erreicht. Dies wurde jetzt im Internetportal www.solarbundesliga.de veröffentlicht. Die Solarbundesliga gibt es seit 2001. Rieshofen hatte sich im letzten Jahr erstmals an diesem Wettbewerb beteiligt und kam aus dem Stand heraus auf Platz 22 von 424 Orten (wir berichteten). In der aktuellen Runde gab es mit insgesamt 1364 (2005: 785) teilnehmenden Städten und Dörfern, darunter 501 (2005: 424) Gemeindeteilen, aus ganz Deutschland eine neue Rekordbeteiligung. Die Solarbundesliga ist ein Wettbewerb, der von der Deutschen Umwelthilfe e. V. und dem Fachmagazin „Solarthemen" veranstaltet wird. Sie ist ein Rennen um die höchste Solaranlagendichte pro Kopf der Bevölkerung. Dabei kann ein Ort auf zweierlei Art und Weise Punkte sammeln: Zum einen wird die Photovoltaik in Watt pro Einwohner ermittelt, zum anderen wird die Solarthermie (also die Solaranlagen) in Quadratmetern pro Einwohner berechnet. Rieshofen konnte heuer Photovoltaikanlagen mit einer Gesamt- Leistungskapazität von 165536 Watt melden, auf einen Einwohner heruntergerechnet also 1034,60 Watt. Im letzten Jahr waren dies 99 050 Watt, pro Einwohner also 619,06 Watt. Dazu kommen aktuell noch 69 Quadratmeter Solaranlagen zur Warmwassergewinnung, ein Wert von 0,431 Quadratmeter pro Einwohner. Vor einem Jahr konnte Rieshofen 49 Quadratmeter Solaranlagen melden, das waren pro Einwohner 0,306 Quadratmeter. Beide Werte zusammengenommen, führen deutschlandweit zu Platz 13 und damit zur absoluten Spitzengruppe. Nächstplatzierte Ortschaft aus dem Landkreis Eichstätt ist Böhmfeld, das in der Kategorie „Kleinstädte" an 69. Stelle rangiert und damit gegenüber dem Vorjahr vom 57. Platz zwölf Ränge abgerutscht ist. Bei Ferdinand Bauer, dem Initiator der Rieshofener Teilnahme an der Solarbundesliga und Inhaber der Firma Bauer-Energietechnik mit Sitz im Gewerbepark Nord-Ost in Ingolstadt, ruft der deutschlandweite Spitzenplatz große Freude und Begeisterung hervor: „Es ist sehr beachtlich, dass wir uns innerhalb eines Jahres vom 22. auf den 13. Platz verbessern konnten, obwohl sich viele neue Orte an dem Wettbewerb beteiligt haben und deswegen die Konkurrenz größer geworden ist". Laut Ferdinand Bauer ergeben allein die Rieshofener Photovoltaikanlagen pro Jahr etwa 150 000 kWh, genug für etwa 40 Haushalte. So gesehen versorgen sich die Rieshofener jetzt schon zu 90 Prozent selbst mit elektrischer Energie. Die deutschlandweite Siegerehrung der Solarbundesliga findet am 24. Juni zeitgleich zur Messe „Intersolar" in Freiburg statt. Dabei wird als Bundessieger Rettenbach am Auerberg, ein 768 Einwohner zählendes Dorf im Landkreis Ostallgäu, ausgezeichnet. Rettenbach war bereits 2004 und 2005 Bundessieger und hat den Titel als „Deutscher Meister“ Auch heuer verteidigt.
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EK vom 01.06.2006 | EK vom 07.06.2006
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