Sie sind hier: Presseberichte Presse 2006 Juli 2006  
 PRESSE 2006
Januar 2006
Februar 2006
März 2006
April 2006
Mai 2006
Juni 2006
Juli 2006
August 2006
September 2006
Oktober 2006
November 2006
Dezember 2006
 PRESSEBERICHTE
Presse 2008
Presse 2007
Presse 2006
Presse 2005
Presse 2004
Presse 2003

EK VOM 13.07.2006
 

Überraschungsserenade für eine Fürstin
Gloria von Thurn und Taxis holt sich in Walting ihren neuen Lamborghini Gallardo ab

Walting (DK) Es gibt Momente im Leben eines Musikers, die er nie mehr vergisst. Für die „Schanzer Buam" aus Ingolstadt war dieser Moment am Dienstagabend gekommen, als sie eher schüchtern, mit Akkordeon und Gitarre bewaffnet, in ihren „Krachledernen" den Garten von Gut Moierhof in Walting durchquerten, um einem Gast ein Ständchen zu bringen. „Des vergiss i in 20 Jahr ned", meinte denn auch einer der beiden Musiker, als er diesem Gast dann gegenüberstand, von dessen Anwesenheit ansonsten in dem kleinen Altmühltaldorf niemand wusste. Gloria von Thurn und Taxis war sichtlich amüsiert, als die beiden bajuwarischen Musikanten ihr „Rehbraune Augen hat mein Schatz" anstimmten. Für so einen Moment kann die Gesellschaft - eine Gruppe finnischer Geschäftsleute -, die die „Schanzer Buam" eigentlich engagiert hatte, schon einmal warten. Zumal bei süffigem bayerischen Bier und einem gegrillten Spanferkel. Natürlich war Fürstin Gloria nicht wegen der bayerischen Musik nach Walting gekommen, noch nicht einmal nur wegen ihres Sohnes Albert, der während seines Praktikums in der Technischen Entwicklung der Audi AG seit einem Monat im Moierhof residiert und sein Studium der Theologie mit seiner Leidenschaft für Autos und den Rennsport zu verbinden sucht. Der eigentliche Grund war flach, schwarz, schnell und ein echten Hingucker: der Lamborghini Gallardo. Klaus Bachlehner, verantwortlich für den VIP-Verkauf bei Audi, hatte das Fahrzeug sinnfällig im Garten des Anwesens drapiert. Es ist bereits der zweite Audi-Sportwagen, den die Fürstin fährt, edel in schwarzem Klavierlack mit beigem Leder und satten 520 PS. „Ich bin ein typischer Angeber", scherzt sie bei der Übernahme des Sportwagens. „Warum sollte ich sonst so eine Schleuder fahren?" Fürstin Gloria outet sich nicht nur als bekennender Audi-Fan, sondern zudem als überaus sachkundig beim Thema Autos und Image. Über den Audi R8 zum Beispiel, der im kommenden Frühjahr auf den Markt kommt, kann sie hingebungsvoll mit ihrem in Sachen Audi-Technologie derzeit natürlich überaus fachkundigen Sohn Albert diskutieren. Doch noch schlägt ihr Herz für den Gallardo, weil er - Lamborghini ist eine Audi-Tochter - ein deutscher Sportwagen sei. BMW würde sie dagegen schon deshalb nicht fahren, weil bei dem ja schon „der Prospekt scheppert". Derartiges wird Audi-Chef Martin Winterkorn gerne hören, viel lieber noch Glorias Lob für seine kluge Modellpolitik. Nicht minder fundiert plaudert die über die Maßen unterhaltsame Fürstin bei einem exquisiten Abendessen im Garten des Moierhofs bis spät in die Nacht über Fußball, Wirtschaftspolitik und Theologie, hält ein Schwätzchen mit dem Gutsherren Johann Wittmann oder singt schon mal beim Schnaderhüpferl der „Schanzer Buam" mit, die nach einem bedauernden „Des glaubt ma mei Frau nia" wieder halbherzig zu ihren finnischen Auftraggebern zurückkehren. Die Frage, wo sie lieber geblieben wären, stellt sich nicht.


EK vom 12.07.2006 | EK vom 14.07.2006

Druckbare Version