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EK VOM 11.09.2006 |
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„Impulse setzen für touristische Zukunft“ Staatsminister Siegfried Schneider hatte Bürgermeister zu Gespräch geladen
Eichstätt/Walting (drm) „Impulse setzen für unsere touristische Zukunft im Landkreis Eichstätt", so formulierte Kultusminister Siegfried Schneider die Idee, weshalb er von diesem Thema betroffene Politiker nach Walting einlud. Vor der prächtigen Kulisse des Pfünzer Römerkastells trafen sich Landtagsabgeordneter Dr. Ludwig Spaenle, Vorsitzender des Landesdenkmalrats und Vorsitzender des Ausschusses Hochschule, Forschung und Kultur, Landtagsabgeordneter Thomas Obermeier und Landrat Xaver Bittl mit zahlreichen Bürgermeistern aus dem Landkreis Eichstätt. Zur Einstimmung rührte der Vorsitzende des Heimatvereins Vetoniana Pfünz, Helmut Drieger, durch die Anlage und erläuterte deren Geschichte genauso wie die Anziehungskraft für den modernen Tourismus. Die Gespräche wurden fortgesetzt im Gasthaus Fischerwirt in Inching. Nicht nur organisatorische und verwaltungstechnische Fragen, sondern auch Probleme der Erschließung und Finanzierung solcher historisch-touristischen Projekte wurden diskutiert. Vor allem aber beschäftigten sich die Teilnehmer mit Aspekten der Umweltverträglichkeit und Verantwortlichkeit vor der wissenschaftlich-historischen Bedeutung der Denkmäler. „Historische Denkmäler erfahren ihre größte Bedeutung in der Würdigung durch den Betrachter", so Schneider. Und als Betrachter müssten Wissenschaftler wie Touristen gelten. Entsprechend sei beiden im Umgang mit diesen historischen Gütern Rechnung zu tragen. Im Landkreis Eichstätt sei dazu schon viel geschehen. So wies Landrat Bittl auf die Eröffnung des Limespoint Kipfenberg vor wenigen Wochen hin. Dennoch könnten gerade vor dem Hintergrund der Anstrengungen in Nachbarregionen auch hier die Bemühungen um die römische Kultur noch verstärkt werden. Vor allem vier Punkte kristallisierten sich im Laufe der Diskussion heraus: Von Seiten der Politik sollten verstärkt Koordinierungsleistungen erbracht werden im Hinblick auf die Wegeerschließung und die dazugehörige einheitliche Beschilderung. Im Bereich der Staatsforsten müsse gewährleistet werden, dass staatliche Maßnahmen bezüglich Bestandssicherungen oder neuer Erschließungen von historischen Gütern auf dem gleichen Niveau vollzogen werden wie private oder öffentliche Maßnahmen. Als dritte Aufgabe regte Landrat Xaver Bittl an, dass die Abgeordneten den Ausbau und die Intensivierung von Lehrgrabungen als erster Stufe einer touristischen Erschließung stärker mit unterstützen sollten. Und als letzten Punkt soll am Beispiel Pförring die Idee des Limes als einer Perlenkette unterschiedlicher Attraktionen weiter ausgebaut werden. Erste Maßnahmen hierzu hat Dr. Ludwig Spaenle schon in die Wege geleitet. Die Gespräche werden laut Staatsminister Siegfried Schneider weiter fortgesetzt: „Schließlich wollen wir alle miteinander etwas bewegen."
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EK vom 09.09.2006 | EK vom 12.09.2006
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