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EK VOM 07.02.2007
 

Ortsverbindungsstraße erneut gesperrt
Die Trasse zwischen Pietenfeld und Pfünz „zu unübersichtlich, zu eng, zu kurvenreich und zu steil „

Adelschlag (vwi) Der Gemeinderat von Adelschlag revidierte eine Entscheidung vom vergangenen Sommer und sperrt die Ortsverbindungsstraße zwischen Pietenfeld und Pfünz für den allgemeinen Verkehr.
Das Gremium hatte im Sommer mehrheitlich beschlossen, diese Strecke für den gesamten Verkehr unter 3,5 Tonnen freizugeben. Ein Tempolimit beschränkte die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer. Neue Erkenntnisse und auch das Aufbegehren in der Bürgerversammlung in Pietenfeld waren wohl ausschlaggebend für ein Umdenken. Einstimmig beschloss das Gremium nun, die nur drei Meter breite Ortsverbindungsstraße ausschließlich für Anlieger und den landwirtschaftlichen Verkehr freizugeben. Ausnahmegenehmigungen soll es für die Bürger der Gemeinde geben. Die Geschwindigkeitsbegrenzung bleibt bestehen. Gründe für diese Entscheidung gibt es mehrere. Da sei zum einen das Verkehrsaufkommen, das sehr stark zugenommen habe, gepaart mit der „engen, unübersichtlichen und kurvenreichen Strecke". Auch führt der gesamte Durchgangsverkehr durch den Ortskern von Pietenfeld, welcher im Zuge der anstehenden Dorferneuerung einen deutlichen Rückbau der Straßenbreite der Innerortsstraßen auf 5,50 Meter erfahren wird. Auch die seit dem l. Januar geltenden Förderrichtlinien waren ausschlaggebend. Bei einer Sanierung dieser Strecke sind keine Fördermittel zu erwarten. Nur bei einer Aufwertung und Verbreiterung der gesamten Strecke werden Zuschüsse seitens des Staatlichen Bauamtes in Aussicht gestellt. Auch die Stellungnahme der Polizeiinspektion Eichstätt sagt aus, dass Straße wegen seiner Kurven und unübersichtlichen Teil durch den Wald verlaufenden Streckenrührung für den Durchgangsverkehr nicht geeignet ist. Ferner gibt es eine 20-prozentige Steigung, die das Unfallrisiko zusätzlich erhöht. Ein kurzes Teilstück der gut vier Kilometer langen Verbindung liegt im Bereich der Nachbargemeinde Walting und dem Ortsteil Pfünz. Mit Spannung wird die Entscheidung der Nachbargemeinde hier erwartet. Dort stellt sich die Situation etwas anders dar, weil der Ortskern nicht direkt betroffen ist.


Februar 2007 | EK vom 07.02.2007

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