Grabstätte ist wichtig Zum Leserbrief „Wider die Friedhofsatzung":Was antwortet man einem achtjährigen Kind, das soeben erfahren hat, dass das Geschwisterchen im Bauch der Mutter gestorben ist, auf die Frage, was nun mit dem toten Baby geschieht? Ob es vielleicht sogar weggeschmissen wird? Ich konnte vor einem Jahr diese Frage meiner Tochter nicht beantworten. Es gab leider bisher in der Bischofsstadt Eichstätt nicht die Möglichkeit tot- oder fehlgeborene Kinder bestatten zu lassen. Freunde machten uns dann auf eine Köschinger Grabstätte aufmerksam. Deshalb brachten mein Mann und ich unser Kindlein selbst nach Kösching, wo es würdevoll beerdigt wurde. So konnten wir uns von unserer Tochter, und unsere drei Kinder sich von ihrer Schwester verabschieden. Auch heute noch besuchen wir diesen Ort zum Nachdenken und Beten. Lieber Herr Pfeffer, es ist nicht wichtig, wo diese Ruhestätte entsteht, sondern dass sie entsteht. Wieso also eigentlich nicht in Rebdorf? Patricia Hiemer Pfalzpaint