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EK VOM 12.10.2007
 

Weihnachten in der renovierten Kirche
Arbeiten an Maria Himmelfahrt in Gungolding schreiten voran /Feuchte Wände

Gungolding (EK) Die Innenrenovierung der Pfarrkirche in Gungolding nähert sich langsam dem Ende. Das Weihnachtsfest will die Pfarrgemeinde jedenfalls wieder in ihrer Kirche feiern. Bis dahin gibt es freilich noch einiges zu tun. Kein Wunder, denn die letzte Renovierung liegt mehr als 50 Jahre zurück. Schon seit Monaten sind die Fachleute und Handwerker an der Arbeit. Architekt Adolf Metz vom Diözesanbauamt hatte erhebliche Schäden am Gebälk des Dachstuhls festgestellt, die behoben werden mussten. Doch damit allein war es nicht getan. Die Gesamtrenovierung umfasst auch Arbeiten am Putz und an Gemälden. Unter der Leitung des Architekturbüros Paulus Eckerle aus Titting und unter fachlicher Beratung von Dr. Emanuel Braun vom Denkmalamt der Diözese, wurde ein Gesamtkonzept erarbeitet. Nachdem die Kirche in Eigenleistung ausgeräumt und das Gerüst aufgestellt worden war, ging eine Firma den Arbeiten am Innenputz an. Risse wurde dabei verpresst und alle offen liegenden Leitungen unter Putz gelegt, damit das barocke Flair wieder besser zur Geltung kommt. Der Treppenaufgang zum Dachboden wird farblich der Deckenfläche der Empore angeglichen. Diplom-Restaurator Robert Zenger ist für die Gemälde zuständig. Die Deckengemälde zeigen im Chor Maria Krönung, im Langhaus Maria Himmelfahrt, in den vier Eckmedaillons Szenen aus dem Leben Marias. Bei einem Ortstermin im September wurde beschlossen, Entfeuchtungsgeräte aufzustellen, um den Wänden die Nässe zu entziehen. Kirchenmalermeister Bernd Praller kann die Malerarbeiten dann zügig ausführen. Auch der Stuck muss teilweise ergänzt werden, beispielsweise im Hochaltarraum. Die Figuren wurden zur Restauration bereits in die Werkstatt der Firma Praller gebracht. Hier werden auch die Gemälde vom Dachboden gereinigt, bevor Emanuel Braun sie begutachtet. Das Büro Bamberger wird eine völlig neue Beleuchtung installieren. Die ausgewählten Lampen strahlen sowohl nach unten als auch nach oben ab. Eine Schweizer Firma als billigste Bieterin wird die denkmalgeschützte Orgel sanieren. Diese Arbeit wird allerdings erst nächstes Jahr beendet sein. Die Sanierung der Orgel kostet etwa 80000 Euro; die Innenrenovierung schlägt mit rund 180 000 Euro zu Buche.


EK vom 06.10.2007 | EK vom 23.10.2007

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