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EK VOM 04.12.2007 |
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21 Namen stehen auf der Waltinger CSU-Liste
Walting (EK) Der CSU-Ortsverband Walting hat die Kandidaten für die Wahl am 2. März 2008 festgelegt. Die CSU und die Christlichen freien Wähler hatten sich schon im Vorfeld entschlossen, mit einer offenen Liste in den Wahlkampf zu ziehen, und so waren auch parteilose Bürger aller Ortsteile aufgefordert, sich hier einzubringen. Allerdings war die Resonanz, zumindest am Anfang, nicht gerade riesig. Immerhin wurden für die insgesamt 28 Listenplätze 21 Bewerber gefunden. Nachdem sich Bürgermeisterkandidat Hans Mayer bereit erklärt hatte, auf dem letzten Platz der Liste zu kandidieren, war der Weg frei, die ersten sieben Plätze doppelt zu vergeben. Jeder Ort ist damit mit einem Kandidaten im Spitzenfeld der Liste vertreten und somit sind auch alle 28 Plätze besetzt. Diese Liste wurde den Teilnehmern in einer Aufstellungsversammlung vorgestellt und erläutert. Die anwesenden Kandidaten hatten die Möglichkeit, kurz ein paar Worte zur Person zu sagen. Die 52 Köpfe umfassende Versammlung votierte anschließend (49 Ja-Stimmen) für die Liste der „CSU / Christliche freie Wähler" Walting. Zum Listenbeauftragten wurde Franz Lehmeier von der Versammlung bestimmt. Er ist nun mit seinem Stellvertreter Hans Schödl für die termingerechte Einreichung des Wahlvorschlags bei den Behörden verantwortlich. Zum Abschluss der Versammlung gab der amtierende Bürgermeister Hans Mayer einen umfassenden Überblick über die vergangenen Jahre. So führte er aus, dass die Gemeinde 1993 noch mit rund 750 Euro pro Kopf verschuldet war. Heute ist die Gemeinde schuldenfrei. Das investierte Geld in den zurückliegenden Jahren sei aber richtig angelegt gewesen. Denn es „waren Investitionen in die Zukunft und die Grundlage der heutigen hervorragenden Infrastruktur der Gemeinde". Große Sorge bereitet dem Gemeindechef die demografische Entwicklung der Bevölkerung. Noch vor wenigen Jahren waren 30 und mehr Geburten pro Jahr zu verzeichnen, heuer sind es bislang 19. An fünf Fingern sei abzuzählen, welch katastrophale Auswirkung diese Entwicklung für die beiden Kindergärten und die Schule haben kann. Damit einher gehe die innerörtliche Entwicklung der Gemeinde. „Die Dorfkerne bluten aus, die Jugend wandert ab" - das sei zu befürchten, sagte Mayer. Diese Themen werden ganz oben auf der Tagesordnung in den nächsten sechs Jahren stehen. Diesen Herausforderungen will sich Hans Mayer stellen. Dazu benötige er aber auch einen Gemeinderat, der sich ebenfalls mit diesen Zukunftsfragen befasse und auf die Sachthemen konzentriert an Lösungen arbeite. „Parteienproporz und Fraktionsstrukturen helfen dabei allerdings nicht weiter. Dafür war in den vergangenen sechs Jahren kein Platz und dies sollte auch in der nächsten Periode keine Rolle spielen", so der Bürgermeister.
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EK vom 07.12.2007 | EK vom 04.12.2007
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