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EK VOM 20.12.2007 |
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Vorbildliche Gemeinschaftsaktion gegen soziale Kälte In Gungolding waren wieder die Behinderten der Lebenshilfe-Werkstätte Gaimersheim zum Feiern eingeladen
Von Maria Frauenknecht Gungolding (EK) Stolz auf „seinen" Gemeindeteil Gungolding und besonders auf Organisator Karl Riedlmeier mit seinen Helfern zeigte sich der Waltinger Bürgermeister Hans Mayer bei der vorweihnachtliche Feierstunde für die Behinderten der Region 10 Ingolstadt, Lebenshilfe-Werkstätte Gaimersheim. Ihnen sei es zu verdanken, dass in Gungolding in den zurückliegenden Jahren ein soziales Umfeld entstanden sei, in dem dieses gute Miteinander eine Selbstverständlichkeit sei, sagte Mayer. Bis auf den letzten Platz war der Saal des Gasthauses Wittmann besetzt, obwohl es Riedlmeier immer wieder bedauert, dass er die Feierstunde „nur" für die Werkstätte Gaimersheim und für die Wohnheim-Bewohner anbieten kann. „Mögen an diesem Nachmittag, die Rosen der Liebe erblühen" mit diesem Wunsch erinnerte Pfarrer Josef Bierschneider an die heilige Elisabeth, deren 800-Jahr-Feier erst kürzlich zu Ende gegangen ist. Der erst vor kurzem ernannte Behinderten-Seelsorger der Diözese Eichstätt, Pfarrer Alfred Grimm, stellte sich vor. Er sehe sich als „Beauftragter für alle Menschen mit Beeinträchtigung". Kultusminister Siegfried Schneider, der bei der vorweihnachtlichen Feierstunde in Gungolding immer dabei ist, wenn es seine Zeit irgendwie erlaubt, sagte, die Gungoldinger Feier sei für ihn jedes Mal einer der schönsten Termine und ein persönliches Geschenk. Genauso äußerte sich Landrat Xaver Bittl. Hier werde zusammen mit der Gemeinde und den Vereinen die soziale Kälte entkräftet. Die ganze Aktion von Karl Riedimeier sei eine Sache, die besonders deswegen zu Herzen gehe, weil sich die Betreuten so ehrlich freuen können. Zum 29. Mal hatte Karl Riedimeier aus Gungolding gemeinsam mit seinem Team diese Vorweihnachtsfeier organisiert: mustergültig und souverän wie immer. Die musikalische Umrahmung besorgte Professor Jörg Wellnitz, der in Gungolding wohnt und zusammen mit seinen Professoren-Kollegen von der FH Ingolstadt als „Professoren-Band" auftrat. Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Koch teilte mit, dass vom Frühjahr 2008 an die Werkstätte in Gaimersheim umgebaut und erweitert wird. Damit alle, auch die Schwächsten, einer guten Beschäftigung nachgehen könnten, solle nun auch dort eine Kerzenproduktion errichtet werden, wie sie sich bereits in Ingolstadt bewährt habe. Damit sei neben dem sozialen auch der finanzielle Aspekt dieser Veranstaltung zu sehen, die in all den Jahren bereits enorm viel Gutes bewirkt habe. Der Besuch des heiligen Nikolaus bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. Klaus Frank, der auch heuer in diese Rolle geschlüpft war, nahm sich viel Zeit, um jedem Einzelnen bei der Übergabe des Geschenkpäckchens auch ein nettes Wort zu widmen, zuzuhören, wenn ihm einer der Behinderten danken, ihm selber gute Wünsche sagen oder ein Lied vorsingen wollte. Karl Riedlmeier überreichte an Lebenshilfe-Geschäftsführer Koch die ihm anvertrauten Spenden-Schecks über insgesamt 3300 Euro. Sie kamen von der Gemeinde Walting, Getränke Herzner Gungolding, Raiffeisenbank Walting, Katholischem Deutschen Frauenbund Gungolding/Schambach, Juma Natursteinwerke Gungolding, Brauerei Gutmann Titting, und Norbert Richly aus Landershofen. Besonderen Applaus gab es für die Spende der Gungoldinger Dorfjugend, die bei ihren „Heisl-Treffen" zusammengelegt hatte. Riedlmeier dankte besonders allen Sammlerinnen und Sammlern, die in den Orten Gungolding und Umgebung unterwegs gewesen waren. In diesem Zusammenhang begrüßte er als „Neue" Uta Krampe und Heinrich Bauer, die erstmals in Böhming gesammelt hatten. Insgesamt sind 7597,28 Euro zusammen gekommen. Alles, was nach der Abrechnung der Feier noch übrig ist, wird von Riedlmeier und seinen Helfern an den Verein Lebenshilfe bei dessen interner Weihnachtsfeier überbracht.
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EK vom 04.12.2007 | EK vom 19.12.2007
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