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Pfünzer Dorfbach beispielhaft renaturiert
Tag der Gewässernachbarschaft in Walting
Eichstätt/Pfünz (chl) Der Pfünzer Dorfbach ist beispielhaft: Die Renaturierung des einstmals toten und im Sommer auch stinkenden Kanals im Ort darf sowohl ökologisch als auch sozial als gelungen gelten: Waltings Bürgermeister Hans Maier führte beim dritten Tag der Gewässernachbarschaft im Landkreis Eichstätt deshalb gerne die Vertreter aus den Gemeinden Dollnstein, Gaimersheim, Mörnsheim, Pförring, Buxheim, Großmehring, Lenting und Kösching durch den Ort.
Gewässernachbarschaften, so der zuständige Berater für den Landkreis, Dr. Thomas Bittl, dienen für die teilnehmenden Gemeinden als Informations- und Erfahrungsaustausch, wie der Unterhalt und die Entwicklung der kleinen Flüsse und Bäche sogenannter dritter Ordnung für die di Gemeinden verantwortlich sind - „gewässerverträglich, zielgerichtet und wirtschaftlich" vorangetrieben werden kann. In Pfünz, so lobte Bittl, sei zudem auch eine soziale Funktion erfüllt: Der renaturierte Dorfbach ist wesentlicher Bestandteil des neuen Dorfplatzes, der 2003 umgestaltet und im Mai 2004 eingeweiht worden war - und der jetzt auch den Kinderspielplatz in die Dorfmitte zurückgeholt hat. „Diese Verbindung von sozialer Funktion und Ökologie ist hier schon besonders gelungen." Bittl führte den Gemeindevertretern auch anschaulich vor Augen, dass der Bach sich tatsächlich schon mit Leben gefüllt hat: Biologisch wichtige Kleinst- und Klein-Lebewesen haben sich angesiedelt, auch Forellen und Stichlinge wurden schon gesehen.
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