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Neuer Kindergarten bietet bistumsweit die ersten Krippenplätze
Die noch junge Eichstätter Pfarrei Heilige Familie feierte gestern mit zahlreichen Gästen auch das 40-jährige Bestehen ihrer Kirche
Eichstätt (chl) Doppelten Grund zur Freude hatten die Pfarrei Heilige Familie und die ganze Stadt: Gestern feierte die Pfarrei das 40-jährige Bestehen ihrer Kirche und ihres alten Kindergartens - und die Einweihung des neuen Kindergartens. Der beherbergt auch die erste öffentliche Kinderkrippe in der Diözese, so Edith Schmitz vom Kindergartenreferat der Diözese. Bekanntlich wird der Kindergarten von bisher zwei Gruppen (insgesamt 55 Kinder) auf dann drei Gruppen erweitert, davon zwölf Plätze für „Krippen“-Kinder, also für Eins- bis Dreijährige. Kindergartenleiterin Gabriele Bauernfeind berichtete am Rande des Festes, dass das Angebot auf große Resonanz gestoßen sei: Alle zwölf Plätze ab September seien bereits belegt. Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst, den der Kirchenchor wunderbar mit einer Haydn-Messe musikalisch gestaltete, in der vom damaligen Diözesanbaumeister Karljosef Schattner erbauten Familienkirche, die vor genau 40 Jahren geweiht worden war. Generalvikar Dompropst Johann Limbacher betonte, dass dieses Fest für die ganze Pfarrei, aber eben besonders für die Kinder gefeiert werde. Er erinnerte an die Menschen, die die Familienkirche in den vergangenen 40 Jahren durch ihren - meist ehrenamtlichen - Einsatz aufgebaut und mitgestaltet haben, besonders an den langjährigen unvergessenen Pater Leopold Mühringer. Limbacher dankte auch den Salesianern, die seit 1971 die Seelsorge übernehmen. Neben Pfarrer Pater Alfred Blöth zelebrierten die Messe als Zeichen der Verbundenheit mit der Pfarrei auch der Rektor des Salesianums, Pater Johannes Haas, Pater Franz Purainer und als afrikanischer Gast Adelino Afonso mit. Zur Einweihung des neuen Kindergartens erklärte Pfarrer Alfred Blöth, dass die Pfarrei gerne die Trägerschaft übernommen habe - die Kinder seien die Zukunft. Blöth dankte allen, die am Neubau beteiligt waren, von den Zuschussgebern bis hin zu den Handwerkern. Dem konnte sich der Architekt, Diözesanbaumeister Karl Frey gerne anschließen. Frey verwies darauf, dass die Kostenschätzung von rund 1,055 Millionen Euro eingehalten werden konnten. Auch Oberbürgermeister Arnulf Neumeyer beteuerte, dass das Geld für den Kindergartenbau - die Stadt habe trotz schlechter Haushaltslage 522 000 Euro bereitgestellt - gut angelegtes Geld sei. Zudem hatte der OB noch ein Kuvert mit einem deutlich kleineren Betrag dabei, den er der Kindergartenleiterin zum Kauf von Spielgeräten überreichte. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die zahlreichen Gäste beim Pfarrfest vergnügen, das neben der Besichtigung des neuen Kindergartens auch Spiel und Spaß bei strahlendem Sonnenschein bot. Pater Blöth freute sich auch besonders, dass so viele Pfünzer gekommen waren, um so ihre Verbundenheit mit der Pfarrei auszudrücken - auch wenn sie seit 1972 zur Gemeinde Walting gehören.
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