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EK vom 11.08.2005

Patrozinium in Isenbrunn

Isenbrunn (mf) Am Sonntag, 14. August, feiert die Filialkirche Isenbrunn, malerisch über dem kleinen Ort thronend, das Patrozinium zu Ehren des heiligen Laurentius. Dieses Fest erhält ebenso wie das Patrozinium der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt" am Tag darauf einen besonderen Akzent durch die Mitfeier der 20 Weltjugendtagsgäste aus Ivrea in Norditalien, die vom 11. bis 15. August in der Pfarrei Gungolding/Schambach weilen. Das Vorbereitungsheft für alle deutschen Diözesen zum Weltjugendtag in Köln sieht für diesen Sonntag die Einbeziehung des Themas „Taufe" mit einer Statio und Meditations-Impulsen für den Zug zur Kirche vor. In Isenbrunn bietet sich das geradezu an. Die Taufe erinnert an Jesus Christus als Brunnquell lebendigen Wassers. Die Legende berichtet, dass sich ein Adeliger auf der Jagd verirrt habe und so ermüdet gewesen sei, dass er vor Erschöpfung einschlief. Im Traum habe er eine Quelle gesehen und beim Aufwachen versprach er, wenn er die Quelle finde und dadurch gerettet werde, wolle er zu Ehren des heiligen Laurentius eine Kirche erbauen lassen. Der Isenbrunner Bach war durch Jahrhunderte die Lebensader für Mensch und Vieh in dem kleinen Ort, der früher zu Rieshofen gehörte und nun Gemeindeteil von Walting ist. Der Patroziniumsgottesdienst beginnt entgegen aller anderslautenden Meldungen um 9.30 Uhr mit der Statio an Straße neben dem Bach in der Ortsmitte. Dort ist das Taufgedächtnis geplant; es folgt gemeinsame Prozession zur Eucharistiefeier vor der Kirche. Nach dem Gottesdienst besteht üblicherweise für alle die Möglichkeit zum Mittagessen. Sollte die Witterung sehr ungünstig sein, dann entfällt die Taufstatio, und Gottesdienst und Mittagessen werden nach Pfalzpaint verlegt, und zwar ins Zelt der dortigen Freiwilligen Feuerwehr, das an der Altmühlbrücke für das Dorffest aufgebaut wird.

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