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EK vom 10.07.2003

Ganz Rapperszell feierte mit Willibald Brems

Rapperszell (fl) Fast wie zu seiner Primiz am 30. Juni 1963 war am vergangenen Sonntag ganz Rapperszell auf den Beinen, um das 40. Priesterjubiläum von Pfarrer Willibald Brems zu feiern. Er stammt aus dem Mauerbauernhof in Rapperszell und ist ein Neffe des verstorbenen ehemaligen Bischofs von Eichstätt, Alois Brems. Willibald Brems ist seit dem l. März 1990 Pfarrer von Pleinfeld, St. Veit und dem dortigen Walting und hatte vorher mit den Pfarrangehörigen dort dieses Fest in einem gebührenden Rahmen begangen. Den feierlichen Gottesdienst am Vormittag in Rapperszell gestalteten der Waltinger Kirchenchor zusammen mit einem Bläserquintett unter der Gesamtleitung von Alois Mayer mit der Missa Parochialis von Wolfram Menschick. Fahnenabordnungen der Freiwilligen Feuerwehr und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung gaben dem Jubilar die Ehre. In seinen Predigtworten erinnerte Brems noch einmal an den Einzug in Rapperszell am 29. Juni zum Fest von Peter und Paul als frisch geweihter Priester. Ganz detailliert stünden die Ereignisse von damals noch vor seinem geistigen Auge. Für ihn sei aber dieses persönliche Jubiläum in erster Linie eine Feier des Priestertums Christi. „Wer euch hört, hört mich", sei der immerwährende Auftrag. unbeirrt das Wort Gottes zu verkünden. Zugleich solle solch ein Innehalten Kraft geben, um die Zukunft zu bestehen, getreu dem Worte „Wohin du mich sendest will ich ohne Zögern gehen". Konzelebrant beim Gottesdienst war Ortspfarrer Domkapitular Manfred Winter, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Willibald Spiegel brachte anschließend seine Freude zum Ausdruck, dass sich der Jubilar immer noch sehr mit seinem Heimatort verbunden fühle, und versicherte ihm, dass er stets herzlich willkommen sei Kirchenpfleger Willibald Glaßner überbrachte die Glückwünsche des Dorfes und überreichte Brems eine Aquarellzeichnung von Markus Roll. Sie zeigt das Geburtshaus von Willibald Brems, das nicht mehr existierende alte Mauerbauernhaus. Als Vertreter der politischen Gemeinde rief Bürgermeister Hans Mayer beim Weißwurstfrühschoppen noch einmal wichtige Ereignisse der Zeit- und Dorfgeschichte zurück ins Gedächtnis der Rapperszeller. Er überreichte dem Pleinfelder Pfarrer unter anderem eine Videokassette von der Fünfzigjahrfeier des Baus der Antoniuskirche. Pfarrer Brems hatte zu diesem Anlass mit viel Herzblut über die Widrigkeiten berichtet, mit denen die Dorfgemeinschaft kurz nach dem Krieg während der Bauphase konfrontiert war und die er damals als kleiner Bub und jüngster Sohn des in dieser Sache federführenden Bürgermeisters Willibald Brems unmittelbar miterlebt hatte.

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