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Auf reifglatter Fahrbahn tödlich verunglückt
23-Jährige geriet mit ihrem Wagen ins Schleudern und prallte gegen Schulbus / Kinder nur leicht verletzt
Gungolding/Arnsberg (hr/ EK) Tödlich verletzt wurde Freitagfrüh eine 23-jährige Autofahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Schulbus auf der Staatsstraße zwischen Arnsberg und Gungolding. Wie die Polizeiinspektion Eichstätt mitteilte, war die junge Frau gegen 7 Uhr auf dem Weg in Richtung Eichstätt auf reifglatter Fahrbahn in einer lang gezogenen Rechtskurve mit ihrem VW Passat ins Schleudern gekommen. Ihr Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Schulbus zusammen. Durch den schweren Aufprall stürzte der mit drei Schulkindern und dem Busfahrer besetzte Bus eine etwa zwei Meter hohe Böschung neben der Fahrbahn hinunter und begrub, noch auf den Rädern stehend, den total zertrümmerten Pkw, der auf dem Dach zum Liegen gekommen war, teilweise unter sich. Für die junge Frau kam jede Hilfe zu spät. Die Kinder im Bus und der 62-jährige Busfahrer erlitten einen Schock und teilweise leichte Verletzungen durch Glassplitter. Insgesamt geht die Polizei von einem Gesamtschaden von etwa 150000 Euro aus. Die Staatsstraße musste durch Feuerwehr und Polizei etwa zwei Stunden lang total gesperrt werden. Die Bergung der Toten gestaltete sich nicht einfach. Nach zum Teil erfolgreichen Bemühungen der Feuerwehren aus Böhming, Kipfenberg und Gungolding, das Autowrack unter dem Bus hervorzuziehen, gelang dies zur Gänze erst mit einem Radlader, der von der Firma Juma aus Gungolding herbeigeholt worden war. Mit dem Lader konnte der Bus zunächst angehoben und abgestützt, dann das völlig demolierte Fahrzeug herausgezogen und umgedreht werden. Neben den Feuerwehren waren Ersthelfer des Bayerischen Roten Kreuzes aus Böhmfeld, Eichstätt, Kipfenberg und Kösching sowie Mitarbeiter der Notfallseelsorge vor Ort. Auch der Rettungshubschrauber war angefordert worden und an Ort und Stelle. Immerhin war die Erstalarmierung mit „Schulbusunfall" begründet worden. „Es hätte eine Katastrophe geben können, wenn der Schulbus voll besetzt gewesen wäre", so ein Ersthelfer an der Unglücksstelle. Die Polizei bittet in diesem tragischen Zusammenhang alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die herbstlichen Straßenverhältnisse, die sich in kürzester Zeit durch herabfallende, auf der Straße gefrierende Nebelbänke ändern können, einzustellen. Die Straße war in diesem Bereich binnen weniger Minuten spiegelglatt geworden, so Polizeichef Helmut Wühr, der wie Kreisbrandinspektor Alois Strobl an der Unglücksstelle war.
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